Film: Kill Billy


Sonntag 13.5., 17:15, und Montag 14.5., 17:15 & 20:15, CineStar, 6 €

Regie: Gunnar Vikene (N 2014)

Seit mehr als 40 Jahren schuftet der Norweger Harold Lunde
in seinem Möbelgeschäft. Doch damit ist es schlagartig vorbei,
als IKEA eine große Filiale direkt nebenan eröffnet. In seiner
Wut und Verzweiflung denkt Harold an Rache. Mit einer Pistole
in der Tasche startet er seinen alten Saab in Richtung Schweden.
Er hat nur ein Ziel: Den IKEA-Gründer Ingvar Kamprad
zu entführen! Entgegen aller Erwartungen gelingt der Plan…
Die schwarze Tragikomödie basiert auf dem Roman »Ein ehrliches
Angebot« von Frode Grytten und nimmt liebevoll die Kabbeleien
zwischen Norwegern und Schweden aufs Korn.

Eine Veranstaltung des CineStar Greifswald

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Informationsforum: Nordic Noir & Finnish Weird


7.5. & 8.5.

Krimiserien aus Skandinavien

Das Informationsforum steht in diesem Jahr ganz im Zeichen
nordischer Düsternis. Unter dem Motto »Nordic Noir & Finnish
Weird« stellen namhafte AutorInnen und WissenschaftlerInnen Crime Fiction in Literatur und TV-Serien aus Skandinavien,
Estland und Island sowie Speculative Fiction aus Finnland in
den Mittelpunkt ihrer Vorträge. Gemeinsam mit dem Publikum
erkunden sie die spezifischen Elemente dieser populären Genres:
Wie werden die gesellschaftlichen und individuellen Herausforderungen in einer modernen, globalisierten Welt gedeutet? Und welche Darstellungsformen werden dafür genutzt?

 

Montag 7.5., Alfried Krupp Wissenschaftskolleg
Literaturwissenschaftliches Kolloquium im Informationsforum: Nordic Schwarz/Weiss. Krimiserien aus Skandinavien

10:00 – 10:15
Angelika Gröger: Einführung

10:15 – 11:00
Annegret Heitmann: Dunkle Welten – Kulturkritik in Bron/Broen II

11:00 – 11:45
Anders Marklund (S): Foreign Influences on Nordic Borderlands

13:00 – 13:45
Tobias Hochscherf: Why Danish TV is Now Better than the BBC – Producing Contemporary Television Drama at DR

13:45 – 14:30
Berit Glanz: A Comparative Analysis of Concepts of
Nature in Romantic Poetry and Contemporary Scandinavian Noir TV Series from Iceland

18:00
Nordic Noir – Lesung mit Torkil Damhaug (N) und Knut Krüger (Übersetzer) in der Stadtbibliothek


 

Dienstag 8.5., Institut für Fennistik und Skandinavistik
INFORMATIONSFORUM

9:30 – 10:15
Kerstin Bergman (S): The Secrets of Nordic Noir

10:15 – 11:00
Minttu Ollikainen (FIN): Finnish Weird and »Reaalifantasia« – An Overview of Finnish Speculative Fiction of Today

11:30 – 12:15
Torkil Damhaug (N): Madness or Badness? – Some Thoughts on the Faces of Evil in my Novels

13:30 – 14:15
Peeter Helme (EST): Reflexionen von Finnish Weird und Nordic Noir in der Literatur Estlands

14:15 – 15:00
Robert Zola Christensen (DK): Danish Noir – Danish Crime Fiction Today

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Estlands Geschichte in Bildern


Montag 7.5., Neues Hörsaalgebäude, Ernst-Lohmeyer-Platz 6, Ausstellungsbeginn, bis 28.5.

Ausstellung

Die Ausstellung »Estlands Geschichte in Bildern« präsentiert
auf zwölf Schautafeln die wichtigsten Geschehnisse und
Personen in der estnischen Geschichte von 9000 v. Chr.
bis heute.  Der Schwerpunkt liegt dabei  auf den Entwicklungen
und Ereignissen seit der Unabhängigkeit vor hundert Jahren.

 

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100 Jahre Baltische Staaten


Donnerstag, 3.5., 20:00, Kulturzentrum St. Spiritus, 12/8 €

Konzert mit Vladimir Tarasov & Heinz-Erich Gödecke

Man traf sich in St. Petersburg bei einem Avantgarde-Musikfestival Anfang der 90er Jahre und verabredete sich für die Zukunft.  Danach spielte man so einiges; in Hamburg, Österreich, New York, Litauen, Stuttgart, Peking… und jetzt hier. Ein Duo, das viele Geister und Klangfarben in sich aufgesogen hat: aus Jazz, zeitgenössischer Musik und fernen Kulturen. Das fein spannende Klangszenen mit besonderen Instrumenten und ausgeprägt expressiven Passagen bewirkt. Mit erzählerischem Sinn gebaut entsteht Kino im Kopf –  ein Erlebnis!

Vladimir Tarasov aus Vilnius ist als Schlagzeuger einer der herausragendsten Musiker und Performance-Künstler in Osteuropa, zu Hause in vielen Konzerthallen und Museen weltweit. Mit dem „Ganelin-Trio“ war er bereits Ende der 70er Jahre auf dem Berliner Jazzfestival vertreten. Er gründete das „Lithuanian Art Orchestra“, für das er komponierte und war damit zu Gast bei der NDR-Jazzreihe. Als Solo-Performer spielte er bei „MaerzMusik“ in Berlin. Seine Installationen waren u.a. auf der Biennale in Venedig, im Centre Pompidou, im Museum of Contemporary Art Chicago und zuletzt im KUMU Tallinn zu sehen.
Heinz-Erich Gödecke spielt Posaune und andere Hörner, laut und leise in Jazz-Trios, Duos, in Solokonzerten und größeren Ensembles (Sextett „Eisenrot“). Zusätzlich komponiert und improvisiert (auch mit elektronisch abgetasteten Pflanzen) er auch. Das alles weltweit z.B. in Konzerten und auf Festivals in Russland, Europa, Ecuador und Deutschland und… hier, wo er auch wohnt: bei Greifswald.
(Fotos: Tarasov © Alexander Zabrin; Gödecke © Cornelie Müller-Gödecke)

Eine Veranstaltung des Koeppenhauses in Kooperation mit dem St. Spiritus und dem Nordischen Klang.
Mit Unterstützung durch das Litauische Kulturinstitut.

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