Konzertbeginn: Rein Rannap

ACHTUNG!!
Der Konzertbeginn des Rein Rannap Konzerts am 7.5. wurde an den örtlichen Busfahrplan angepasst, damit auch jeder die Möglichkeit hat das Konzert zu besuchen!
HIN
ab: 15:49 Uhr ZOB, Greifswald -> Linie 320 Richtung Grimmen
an: 16:00 Uhr Gärtnerei, Griebenow
ZURÜCK
ab: 18:03 Uhr Gärnterei Griebenow -> Linie 320 Richtung Greifswald
an: 18:15 Uhr ZOB Greifswald

Helfertreffen 2017

!!!HELFERTREFFEN!!!

Lust auf Festivalarbeit, Künstlerbetreuung und skandinavische Atmosphäre? Wir suchen Künstlerkümmerer, Kassenbezwinger, Sektausschenker und und und…

Kommt zu Helfertreffen am 27.4.2017 um 18:00
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Kimmo Pohjonen Skin – Absolute Accordeon

Donnerstag, 11.5., 20:00, Theater Vorpommern, 20/14 €

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Der finnische Akkordeon-Virtuose Kimmo Pohjonen ist weltweit bekannt für die Revolutionierung der Akkordeonmusik, deren Klangmöglichkeiten und Performance. Sein maßgeschneidertes, elektronisches mit digitalen Sounds beladenes Instrument kombiniert mit seinem Gesang, Effekten, Samples und Surround-Sound mit spektakulärer Lichtshow machen seine Konzerte zu einem einzigartigen und fesselnden Performance-Erlebnis.

Als Visionär grenzenloser Energie reichen Pohjonens Wurzeln vierzig Jahre zurück zu allen Formen von Akkordeonmusik, über Folklore, Klassik und Theatermusik, bis hin zu Dance, Rock, Experimental und vielem mehr. Seine Studien an der progressiven und innovativen Folk-Abteilung der Sibelius Akademie waren ein entscheidender Faktor für Pohjonenes Wandel zu dem kühnen, versierten internationalen Musiker/Performer, der er heute ist.

Pohjonen hat mit vielen international bekannten Musikern, wie dem Kronos Quartet, einem Improvisationsduo mit dem französischen Schlagzeuger Eric Echampard, oder den Texanern Pat Mastelotto und Trey Gunn von King Crimson zusammengearbeitet. Außerdem ist er Teil vieler Projekte: dem Akkordeon-Wrestling Projekt mit 10 finnischen Wrestlern, dem Earth Machine Music Projekt in Zusammenarbeit mit Landwirten: Akkordeon mit live und gesampelten Geräuschen von Landmaschinen. Auch David Bowie und Patti Smith sind große Fans seiner Arbeit (gewesen). So durfte er bereits zwei Mal auf dem berühmten Meltdown-Festival in London unter deren Patenschaft auftreten.

Pohjonen hat über tausend Konzerte in den angesehensten Konzerthallen und auf den angesehensten Festivals gespielt, unter anderem The Proms at the Royal Albert Hall London, Barbican, Lincoln Centre und Carnegie Hall.

Nach Greifswald kommt Pohjonen mit seinen Töchtern Inka (Gitarre, Electronics und Gesang) und Saana (Schlagzeug und Gesang) sowie mit dem Sound-Designer Heikki Iso-Ahola und dem Licht-Designer Antti Kuivalainen. Gemeinsam interpretieren sie Musik von seinem letzten Album „Sensitive Skin“ (2015), das ihn auf Platz 6 der europäischen Weltmusik-Charts 2016 brachte. „Emotional berührend, intellektuell faszinierend und überschäumend mitreißend!“ (Songlines)

(Fotos: Juha Kassila)

Monday Night Big Band feat. Mimi Terris – New Swedish Jazzsongs

Montag, 8.5., 19:30, Theater Vorpommern, 15/10 €

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Die Monday Night Big Band (MNBB) aus Malmö wurde 1988 von dem Komponisten und Jazzmusiker Jörgen Nilsson zum Gedenken an den US-amerikanischen Trompeter und Arrangeur Thad Jones gegründet. Thad Jones (1923-1986) hatte mit seinen Wurzeln im Count Basie Orchester die Big Band-Kunst vom Swing zu modernen Sounds wie Jazzrock, Samba und Funk inspiriert. Seine zupackenden Kompositionen werden weltweit gespielt. Auch im ersten Teil ihres Greifswalder Konzert spielen die Schweden die Musik von Thad Jones in den Originalarrangements des Meisters. Im zweiten Teil kommt Stargast Mimi Terris mit auf die Bühne und gibt ihr erstes Deutschland-Konzert. Seit der Veröffentlichung ihres Albums „Flytta hemifrån“ (2015) gilt die Sängerin schlichtweg als das Nonplusultra im schwedischsprachigen Jazzgesang in der Tradition von Alice Babs und Monica Zetterlund.

In ihren selbst geschriebenen Songs, die alle die Qualität von Jazzstandards haben, bewegt sich Mimi Terris in einem reifen, eleganten und selbstsicheren Ton durch Swing, Bossa Nova, Visesang und Blues. Ihre zeitlose Stimme erzählt Geschichten, die beim ersten Hinhören einfach und schwungvoll mitreißen. Aber die Texte locken tiefer – in Dunkelheit und Verzweiflung. „Das Wohlbekannte und Komische sind die einzigen Ventile, die ich habe, wenn die Dinge kompliziert werden. Ich liebe das Zusammenspiel von Leichtigkeit und größtem Ernst – wie in etwa einem Charlie Chaplin-Film, einem Astrid Lindgren-Buch oder in Billie Holidays Liedern. An der Oberfläche ist es kuschelig und erst wenn man näher hinhört, kann man alle Nuancen erkennen“, sagt Mimi Terris.

Die MNBB hatte seit ihrer Gründung über 1000 Auftritte. Tourneen führten sie u.a. nach Dänemark, Frankreich, Norwegen und die USA. 1996 spielte die MNBB im legendären Village Vanguard in New York und 2000 in der Carnegie Hall zusammen mit vielen anderen bekannten Jazzmusikern wie Putte Wickman, Anders Bergcrantz und Magnus Lindgren unter dem Motto “Swedish Jazz Salutes USA“. Die Band ist vor allem für ihre Interpretationen der Kompositionen und Arrangements von Thad Jones bekannt, aber auch die Musik von Bob Mintzer, Bob Brookmeyer, Horace Silver und vielen weiteren findet sich in dem Repertoire der Big Band. MNBB tritt ein Mal monatlich im neuen Konzerthaus Malmö Live auf und begeistert sowohl Gäste aus der schwedischen, wie auch der internationalen Jazzszene.

(Foto: Helene Wilson)

 

Philharmonisches Orchester Vorpommern – Schwedisches Konzert

Freitag, 5.5., 20:00, Theater Vorpommern, 26/16 €

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Schwedischer Konzertabend mit dem Philharmonischen Orchester Vorpommern

Max Bruch: „Schwedische Tänze“ op. 63 – Auswahl
Benjamin Staern: „Worried souls“ Konzert für Klarinette/Bassklarinette und Orchester
Hugo Alfvén: Schwedische Rhapsodie Nr. 1, op. 19 „Midsommarvaka“
Cennet Jönsson: „Scanian Suite“ für Jazzquartett und Streichorchester

Solisten:

Karin Dornbusch, Klarinette

Cennet Jönsson, Sopransaxophon
Jacob Karlzon, Klavier
Johannes Lundberg, Bass,
Lisbeth Diers, Percussion

Dirigent: GMD Golo Berg

Klassik, zeitgenössische Musik und Jazz erklingen in diesem philharmonischen Konzert, dessen musikalische Stilistik kaum breiter sein kann. Besonders die klassischen Werke an diesem Abend sind von der schwedischen Folklore inspiriert. Max Bruch hoffte 1892, dass sich seine Schwedischen Tänze „zu Fuß und zu Pferd gesotten, gebacken und gebraten sich schnell und leicht verbreiten werden, wie z.B. die Ungarischen Tänze“, wobei er auf den Erfolg seines Kollegen Brahms anspielte. In Hugo Alfvéns „Midsommarvaka“ (Mittsommerwache) aus dem Jahr 1903 verschmelzen spätromantische Einflüsse und folkloristische Elemente zu einer so gelungenen Einheit, dass Alfvén von da an als schwedischer Nationalkomponist apostrophiert wurde. Der in Malmö lebende Benjamin Staern schrieb 2011 sein Klarinettenkonzert „Worried Souls“ als künstlerische Antwort auf eine zunehmend menschenfeindliche industrielle Gesellschaft. Die Solistin Karin Dornbusch ist die Widmungsträgerin dieses Konzertes. Cennet Jönssons „Scanian Suite“ (1999) wurde inspiriert von Impressionen, Ereignissen und Geräuschen seiner Kindheit in Helsingborg und der wunderschönen Landschaft von Schonen. Die vereint geschriebene und improvisierte Musik, nutzt die Farben des Streichorchesters und die rhythmische Intensität und individuelle Spontanität von Musikern eines Jazz-Quartetts.

(Fotos Jönsson Quartet: Johan Sundell, Olaf Heine, Gorm Valentin, Nanja Pontoppidan;
Foto Philharmonisches Orchester: Vincent Leifer)

Tuuletar – Vocal Folk Hop

Donnerstag, 4.5., 20:00, Kulturzentrum St. Spiritus, 12/8€

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Gerade erst haben sie die Emma, den wichtigsten Preis für Folk- und Weltmusik in Finnland gewonnen, der jährlich von der finnischen Musikindustrie verliehen wird, und schon sind sie zu Gast beim Nordischen Klang!

Tuuletar („Göttin des Windes“ in der finnischen Mythologie) ist eine Vocal Performance Group, die aus vier Sängerinnen besteht. Seit 2012 singen, komponieren und treten Tuuletar gemeinsam auf. Dabei haben sie ihren unverwechselbaren hypnotisierenden Sound entwickelt. Tuuletar nimmt Einflüsse aus der ganzen Welt auf – vom amerikanischen Hip Hop bis zu südasiatischen Folk. Dennoch blieben sie stark in der finnischen Sprache und dem musikalischen Erbe Finnlands verwurzelt. Mit ihrer frischen, kräftigen und innovativen Musik sind sie Pioniere des Genres Vocal Folk Hop und fesseln das Publikum weltweit mit ihrem von Herzen kommenden, temperamentvollen Ethnosound.
Im Juli 2015 glänzte Tuuletar mit ihrem Durchbruch beim österreichischen Vokal Total Wettbewerb, indem sie unter allen europäischen Pop-Vokalgruppen den wichtigsten Preis absahnten: den Publikumspreis. Ihr Erfolg in Österreich machte sie zum Headliner von Voice Mania 2015 in Wien, dem Budapest A Cappella Festival 2016, sowie dem Budapest Ritmo Festival 2016. Tuuletar gab ein exklusives Radiokonzert auf der World Music Expo 2016.
Ihr Debütalbum „Tules Maas Vedes Taivaal“ (In Feuer, auf der Erde, in Wasser und Himmel) erschien im Juni 2016. Es stieg sowohl in die Top 10 der europäischen als auch der weltweiten Weltmusikcharts. Ihr Sound geht um den Globus! Konzerte weltweit sind in Planung.

Tuuletar – das sind Venla Ilona Blom (Beatboxing und Gesang), Sini Koskelainen (Gesang), Johanna Kyykoski (Gesang), Piia Säilynoja (Gesang) und Paavo Malmberg (Sound)

Mit Unterstützung der Deutsch-Finninschen Gesellschaft.

Fotos:  ©Maria Baranova

Ausstellungseröffnung – Comic im Norden

Montag, 8.5., 16:00, Koeppenhaus, Eintritt frei

Namhafte Comic-Künstler stellen in Greifswald aus. Filippa Hella aus Finnland kommt mit ihrer Lieblingsfigur, Algot, dem schwermütigen Elefanten, der die Leiden des jungen Werthers durchlebt. Von Autorin Annette Herzog und Illustratorin Katrine Clante aus Kopenhagen gibt es Seiten aus der presigekrönten Graphic Novel Pssst! zu sehen, die sensibel die Pubertät behandelt. Und Kristian Krohg- Sørensen erzählt die Story von Gulosten, einem Seemann, Schmuggler, Widerstandskämpfer, Mörder, Ganoven aus dem Oslo der 1920er Jahre. Espen K. Holtestaul, Norwegens wichtigster Comic-Verlag, gibt eine Einführung.

(Illustrationen: Katrine Clante, Filippa Hella, Kristian Krohg-Sørensen)

 

Eröffnungsausklang mit dem Lisa Nybrott Duo

Freitag, 5.5., 22:30, Foyer, Theater Vorpommern

Bevor wir am Samstag die Soulsängerin Lisa Nybrott aus Greifswalds norwegischer Partnerstadt Hamar mit ihrer Band im Konzert genießen können, gibt sie zum Eröffnungsausklang schon ein mal Kostproben. Am Klavier: Hans Henrik Grønsleth.

 

Tresenlesen: Hannes Rittig liest Kurzgeschichten von Naja Marie Aidt


Montag, 15.5., 21:00, Café Koeppen, Eintritt: Spende

Eine Veranstaltung des Café Koeppen

„Süßigkeiten“

Die Kurzgeschichten der dänischen Schriftstellerin Naja Marie Aidt beschreiben alltägliche Begebenheiten, die in Katastrophen enden. Banale Ereignisse, die zu Brüchen führen. Menschen aus geordneten Verhältnissen geraten in für sie neue, ungewohnte Situationen. In der Erzählung „Bunte Mischung“ etwa mit dem Vorwurf an eine junge Frau, beim Einkauf Süßigkeiten gestohlen zu haben.

Foto © privat

 

Fest des Nordens