Estlands Geschichte in Bildern


Montag 7.5., Neues Hörsaalgebäude, Ernst-Lohmeyer-Platz 6, Ausstellungsbeginn, bis 28.5.

Ausstellung

Die Ausstellung »Estlands Geschichte in Bildern« präsentiert
auf zwölf Schautafeln die wichtigsten Geschehnisse und
Personen in der estnischen Geschichte von 9000 v. Chr.
bis heute.  Der Schwerpunkt liegt dabei  auf den Entwicklungen
und Ereignissen seit der Unabhängigkeit vor hundert Jahren.

 

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100 Jahre Baltische Staaten


Donnerstag, 3.5., 20:00, Kulturzentrum St. Spiritus, 12/8 €

Konzert mit Vladimir Tarasov & Heinz-Erich Gödecke

Man traf sich in St. Petersburg bei einem Avantgarde-Musikfestival Anfang der 90er Jahre und verabredete sich für die Zukunft.  Danach spielte man so einiges; in Hamburg, Österreich, New York, Litauen, Stuttgart, Peking… und jetzt hier. Ein Duo, das viele Geister und Klangfarben in sich aufgesogen hat: aus Jazz, zeitgenössischer Musik und fernen Kulturen. Das fein spannende Klangszenen mit besonderen Instrumenten und ausgeprägt expressiven Passagen bewirkt. Mit erzählerischem Sinn gebaut entsteht Kino im Kopf –  ein Erlebnis!

Vladimir Tarasov aus Vilnius ist als Schlagzeuger einer der herausragendsten Musiker und Performance-Künstler in Osteuropa, zu Hause in vielen Konzerthallen und Museen weltweit. Mit dem „Ganelin-Trio“ war er bereits Ende der 70er Jahre auf dem Berliner Jazzfestival vertreten. Er gründete das „Lithuanian Art Orchestra“, für das er komponierte und war damit zu Gast bei der NDR-Jazzreihe. Als Solo-Performer spielte er bei „MaerzMusik“ in Berlin. Seine Installationen waren u.a. auf der Biennale in Venedig, im Centre Pompidou, im Museum of Contemporary Art Chicago und zuletzt im KUMU Tallinn zu sehen.
Heinz-Erich Gödecke spielt Posaune und andere Hörner, laut und leise in Jazz-Trios, Duos, in Solokonzerten und größeren Ensembles (Sextett „Eisenrot“). Zusätzlich komponiert und improvisiert (auch mit elektronisch abgetasteten Pflanzen) er auch. Das alles weltweit z.B. in Konzerten und auf Festivals in Russland, Europa, Ecuador und Deutschland und… hier, wo er auch wohnt: bei Greifswald.
(Fotos: Tarasov © Alexander Zabrin; Gödecke © Cornelie Müller-Gödecke)

Eine Veranstaltung des Koeppenhauses in Kooperation mit dem St. Spiritus und dem Nordischen Klang.
Mit Unterstützung durch das Litauische Kulturinstitut.

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Neue Nordische Novellen mit Briitta Hepo-oja und Bjargey Ólafsdóttir


Fr 11.5., 18.00, Koeppenhaus, Eintritt frei

Buchpräsentation mit Autorenlesung

Im großen Kreis – das steht nicht nur im Titel, sondern auch für den Umfang der Anthologie aus der Reihe Neue Nordische Novellen, die im Frühjahr 2018 im Greifswalder freiraum-verlag erscheint. Der mittlerweile sechste Band der Reihe vereint fantastische und realistische, spannende, bewegende und zum Nachdenken. Er enthält anregende Kurzgeschichten aufstrebender Schriftsteller*innen aus Nordeuropa, dem Baltikum, Russland und der Ukraine. Die Veröffentlichung der Anthologie bildet den Abschluss eines Projekts, in dem Studierende der Institute für Fennistik und Skandinavistik sowie Slawistik und Baltistik aus insgesamt elf Sprachen übersetzten.
In einem etwas kleinerem Kreis, nämlich mit den Autorinnen Briitta Hepo-oja aus Finnland und Bjargey Ólafsdóttir aus Island, präsentiert die Lesung verschiedene Geschichten aus der Anthologie.
Briitta Hepo-oja wurde 1988 in Nordfinnland geboren und studierte an der Universität von Oulu Literaturwissenschaften, bevor sie nach Helsinki zog. Ihr erstes Buch Siilin kuolema (dt. Der Tod des Igels) erschien 2015. Sie schreibt hauptsächlich Kinder- und Jugendromane.
Die 1972 in Reykjavík geborene Künstlerin Bjargey Ólafsdóttir stellt beim Nordischen Klang im Kunstkubus CUBIC und bei Kunst Design ETcetera  aus. Aufsehen erregte sie 2010 mit dem Projekt Red Polarbear, als sie mit roter Farbe einen riesigen Eisbären auf einen isländischen Gletscher malte. Bei der Lesung erleben wir sie von ihrer literarischen Seite.

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Film: Tom of Finland

Montag, 14.5., 20:30, Theater Vorpommern, 4 €

Regie: Dome Karukoski (FIN/D/S/DK 2017)

Tom of Finland ist eine berührende Geschichte um wahre Liebe und das Recht auf persönliche Freiheit.
Der homosexuelle finnische Künstler Touko Laaksonen musste einen langen Weg bis zum internationalen Durchbruch gehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt Touko in seiner Heimat, trotz der Gefahr von strafrechtlicher Verfolgung, homoerotische Bilder von schwulen Männern zu zeichnen. Unter dem Pseudonym Tom of Finland veröffentlicht er schließlich seine Arbeiten weltweit und entfacht eine Revolution. Dies macht ihn zu einer Symbolfigur einer ganzen Generation junger schwuler Männer.
(Foto:©Josef Persson Helsinki Filmi Oy)

Eine Veranstaltung des Filmclubs Casablanca

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Ausstellungseröffnung: Bjargey Ólafsdóttir

Fr 11.5., 15:00, Kunstkubus CUBIC, & 16:00, Kunst Design ETcetera, Eintritt frei

Kunstwerke

Bjargey Ólafsdóttir lebt und arbeitet in Reykjavík als interdisziplinäre Künstlerin. Sie hat Fotografie, Malerei und Mixed Media an den Kunstakademien von Reykjavík und Helsinki studiert, sowie die Fächer Drehbuch und Regie am Binger Filmlab, Amsterdam.
Die Kunstwerke Ólafsdóttirs beschränken sich nicht auf ein einzelnes Medium. Jedes ihrer Konzepte erfordert ein anderes Werkzeug: Film, Klangkunst, Performance, Zeichnung, Schreiben und Fotografie. Ihre Arbeiten sind von narrativer Art. Sie erzählen Geschichten über gelangweilte Zahnärztinnen, Rockstars in Japan und Frauen, die in die Zukunft und darüber hinaus sehen können. Ihre Werke sind manchmal gruselig, aber doch wunderschön. Aus ihnen sprudelt immer Humor und Verspieltheit. Aufsehen erregte sie 2010 mit dem Projekt Red Polarbear, als sie mit roter Farbe einen riesigen Eisbären auf einen isländischen Gletscher malte.
Bjargey Ólafsdóttirs Werke wurden international in zahlreichen Ausstellungen und auf Festivals gezeigt, wie im Kunst- und im Fotografiemuseum von Reykjavík, im Kunstverein München, in der Berliner Ausstellungsstätte Kunst-Werke, der Galeria Traschi in Santiago de Chile, dem Moderna Museet Stockholm, dem Moore Space Miami, der Manifesta Foundation Amsterdam, dem E-flux New York, der Wiener WUK Kunsthalle, der Tate Gallery of Modern Art London, auf dem Palm Springs International Film Festival, dem Göteborg Film Festival und dem Aix-en-Provence International Short Film Festival.

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