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Kulinarischer Klang #6

Wer ein leckeres Frühstück, ein warmes Mittagessen oder einen köstlichen Kaffee mit einem Stück Kuchen zu sich nehmen möchte, ist beim Café und Restaurant Lichtblick richtig. Das Lichtblick liegt, nur einige Schritte vom Greifswalder Marktplatz entfernt, gegenüber vom Rathaus. Neben einem ganztägig verfügbaren Imbissangebot werden täglich wechselnde Tagessuppen und ein ebenso täglich wechselndes Mittagsgericht angeboten. Frische Kuchen sowie Kaffee- und Teespezialitäten runden das Angebot zusammen mit Getränken für jeden Geschmack ab. Das Café und Restaurant gehört zum Pommerschen Diakonieverein, der sich unter anderem dafür einsetzt, dass Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Beeinträchtigungen ein erfülltes Arbeitsleben führen können. Im hellen und freundlichen Ambiente des Lichtblicks heißt euch ein herzliches Team mit leckeren Gerichten und einer ruhigen Atmosphäre willkommen. Ein perfekter Ort, um in der Mittagspause abzuschalten oder am Nachmittag mit Bekannten über einem Kaffee zu plaudern.

© Luise Helling

Deshalb freuen wir uns, dass das Café und Restaurant Lichtblick auch in diesem Jahr den Kulinarischen Klang bereichern wollte. Doch leider kam die aktuelle Corona-Situation dazwischen. Wir möchten euch jedoch nicht vorenthalten, was für schmackhafte Gerichte angeboten werden sollten. Es war beispielsweise geplant, überbackenes Lachsfilet „Norwegische Art“ mit Blattspinat und Dillkartoffeln sowie dänische Frikadellen mit Sahnesoße, Preiselbeeren und Salzkartoffeln anzubieten. Suppen dürfen hierbei nicht fehlen: finnische Tomaten-Kartoffelsuppe und schwedische Fischsuppe mit frischem Dill sind nur zwei köstliche Beispiele.

Wir danken dem Team des Café und Restaurant Lichtblick für die umfangreiche Zusammenstellung des diesjährigen Angebots sowie das beständige Engagement beim Kulinarischen Klang und hoffen, dass wir schon bald wieder ein leckeres Gericht im Lichtblick genießen können.

Morgen geht es mit dem Caféhaus Marimar weiter!

Text: Luise Helling

Barock DES OSTSEERAUMS: Ein Gedicht von Sibylla Schwarz

Zum Konzert des Ensembles La Récréation am 13.5. waren ursprünglich auch Gedichtrezitationen geplant. Hier kommt eines von Sybilla Schwarz bekantesten Gedichten, eingeleitet von unserem ehemaligen Festivalleiter Walter Baumgartner, der auch auf die Veranstaltungen des bevorstehenden Schwarz-Jahres hinweist.

Bildnis Sibylla Schwarz (Sibylla Schwarz e.V.)

Sibylla Schwarz (1621-1638), die Bürgermeistertochter aus Greifwald, ist in neuester Zeit als wichtige Barockdichterin wiederentdeckt worden.  Heute halten Literaturwissenschaftler Tagungen über sie ab. Begeisterte Leser sorgen für ihre Internetpräsenz.

Sibylla Schwarz hat mit allen Genres experimentiert. Sie hat freche Adelskritik geübt und ein ergreifendes Lied über ihren eigenen Tod geschrieben. Heute sind ihre Liebesgedichte beliebt, und die Idyllen, in denen sie den Sommer am Greifswalder Bodden, in Frätow, besingt. Oder die Zerstörung dieses ihres Sehnsuchtsorts durch den Dreißigjährigen Krieg. Ein traurig und stellenweise doch lustiger kleiner Schäferroman handelt von zweien, die sich nicht kriegen können – wegen ihrer „Blödigkeit“ (Geniertheit) und weil der Pappa es nicht will.

In Greifswald wird nächstes Jahr die 400-jährige Wiederkehr von Sibylla Schwarz‘ Geburtstags mit zahlreichen Veranstaltungen, verteilt auf das ganze Jahr, gefeiert. Konzerte, eine Ausstellung, Theateraufführungen, Vorlesungen, der Film „Sibylla Back in Town“ werden zu sehen und zu hören sein. Ausserdem finden literarische Workshops statt, eine neue wissenschaftliche Gesamtausgabe ihres Werks wird lanciert und eine Graphic Novel über ihr Leben.

Sonett

DIe Lieb ist blind/ und gleichwohl kan sie sehen/
hat ein Gesicht/ und ist doch stahrenblind/
sie nennt sich groß/ und ist ein kleines Kind/
ist wohl zu Fuß/ und kan dannoch nicht gehen.
Doch diss muß man auff ander’ art verstehen:
sie kan nicht sehn/ weil ihr Verstand zerrinnt/
und weil das Aug des Herzens ihr verschwindt/
so siht sie selbst nicht/ was ihr ist geschehen.
Das/ was sie liebt/ hat keinen Mangel nicht/
wie wohl ihm mehr/ als andern/ offt gebricht.
Das/ was sie liebt/ kan ohn Gebrechen leben;
doch weil man hier ohn Fehler nichtes find/
so schließ ich fort: Die Lieb ist sehend blind:
sie siht selbst nicht/ und kans Gesichte geben.

Dannebrog – Die Dänemark-Flagge

„Schwarz-rot-gold hinterlässt keinen angenehmen Eindruck. Die Farben passen einfach nicht zueinander, niemand würde ein schwarzes Hemd, mit roter Hose und gelben Schuhe kombinieren, außer ein depressiver Clown „, schreibt der Satiriker Hans Zippert auf welt.de. Da setzt der Dannebrog, die dänische Flagge, die 1219 bei Tallinn vom Himmel fiel, weitaus glücklicher die farblichen Akzente. Besonders vor strahlendem Firmament, wenn der Blick über sanft abfallende Hügel zum blauen Sund schweift. Und oft auch vor einer alten Dorfkirche macht der Dannebrog eine feine Figur. Weil er so hübsch ist, konnte sich auch seine populäre Verwendung durchsetzen: Als Wimpel oder Tortenfähnchen wird er „Hurra-Flagge“ genannt und kommt immer dann zum Einsatz, wenn es etwas zu feiern gibt. Hier eine Fotostrecke über das fröhliche Treiben des Dannebrog.

Johannes Larsen: Sommer, Sonnenschein und frische Brise, 1899, Ordrupgaard bei Kopenhagen
Christen Købke: Aussicht vom Uferweg des Sortedam Sø Richtung Nørrebro, 1838, Statens Museum for Kunst, Kopenhagen
Elisabeth Jerichow Baumann: Mutter Dänemark, 1851, Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen
Helsingør, Blick über den Øresund nach Helsingborg aus dem Busfenster
Bornholm
Bornholm
Allinge, Bornholm
Gudhjem, Bornholm
Snogebæk Räucherei, Bornholm
Rundkirche Nylars, Bornholm
Kopenhagen Hafen
Postflagge an Bord
Tivoli Kinderstraßenbahn
Zwischen Rostock und Gedser
Fracht von und nach Bornholm
Hotel d’Angleterre, Kopenhagen
Christiansborg, Kopenhagen
Christiansborg, Kopenhagen
Der Runde Turm in Kopenhagen in Lego
Souvenir-Shop in Lego
Türkischer Pfeffer, extra stark
Für Pølser
Kæmpe Jubel Is, Bakken, Kopenhagen
Churros, Bakken, Kopenhagen
Tortenflaggen, 50 Stück
Vor Frelsers Kirke, Kopenhagen
Bornholms Museum, Rønne
Söhne des Meeres, Snogebæk, Bornholm (rechts die Bornholmer Flagge)
Domkirche, Lund, ganz rechts die Flagge von Schonen/Skåne
Dansk Pop in Schweden
Tivolis Koncertsal, Kopenhagen
Kaffeebecher (Bo Bendixen)
Herzdose