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Møll (N)


4.5., 20:00, St. Spiritus, Indie Pop-Nacht mit Møll (N) und Tilbury (IS); Eintritt 12/8€

«MØLL», das ist norwegisch und bedeutet Motte. Und das meint die Band: MØLL ist ein höchst unattraktives Insekt, das das Licht im Schatten des Schmetterlings sucht. MØLL geht ein in die Dunkelheit der Nacht, und ganz leise verzehrt es deine Kleidung. MØLL ist anonym, aber macht sich trotzdem bemerkbar: Es fliegt dir ins Gesicht, es stürmt dein Zimmer und es ruiniert dir deine süßen Träume.
Emilie Storaas (Gesang), Viljar Dyvik Sellevold (Gitarre), Tord Nilsen (Tuba!) und Kim Christer Hylland (Schlagzeug) kommen aus Trondheim und definieren sich selbst unter dem Genre Indie Pop, oder um es noch genauer zu sagen als Popjazzdronerock. Die Band hat einen energiegeladenen Sound, treibende Drums and Tuba, rockende Gitarre und Emilies rohe, packende Vocals auf Englisch (und hoffentlich auch in Trondheims Dialekt Trøndersk). Ihre Stimme wurde verglichen mit Lykke Li, Kate Bush und Björk.

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Nachklang: Dangers Of The Sea (DK)


18.5., 21:00 Kulturbar, Lange Str. 93; Eintritt: frei! Um Spenden nach dem Konzert wird gebeten.

Dangers of the Sea ist eine Folk / Indie-Band aus Kopenhagen, Dänemark. Gegründet im Jahr 2010 von Sänger und Songwriter Andreas Bay Estrup – er brachte alte und neue Freunde zusammen, alles erfahrene Musiker aus Bands wie Slaraffenland, Saybia und Efterklang.
Die Musik von Dangers Of The Sea kommt aus dem Herzen und trifft den Hörer ebendort, inspiriert wird sie von der Folkrock-Szene der 60er und frühen 70er Jahre, als auch von Bands wie Midlake, R.E.M und The Stone Roses.
In den letzten anderthalb Jahren hat die Band zahlreiche Shows in Dänemark und anderen Ländern gespielt, darunter Konzerte mit Megafaun (USA), Dark Dark Dark (USA) und Dry The River (UK).
Dangers Of The Sea haben während des ganzes Jahres 2011 aufgenommen und arbeiten derzeit mit dänischen Indie Godfather Nikolaj Nørlund an der Fertigstellung ihres Debüt-Albums.
Dangers Of The Sea sind für Roskilde Festival und Spot Festival angekündigt.

Eine Veranstaltung der Kulturbar.

www.dangersofthesea.com
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Ausstellung: „Das Meer – Drei Künstler aus Kotka“ (FIN)


Ab 24.4., 19:00 Eröffnung in der Rathausgalerie, 2. Teil der Ausstellung im Kulturzentrum St. Spiritus; Eintritt frei!

Drei Künstler aus Greifswalds finnischer Partnerstadt Kotka beschäftigen sich mit dem Meer. In ihren Auseinandersetzungen drücken sie immer auch sich selber und ihr Verhältnis zur Welt aus. Heute verbindet uns das Meer auf den Wellen der Kunst.

Der Maler Olavi Heino
„Ich bin in Kotka geboren und habe hier immer im Zentrum der Stadt gewohnt. Als Kind bin ich oft auf dem Berg am Strand gestanden, habe auf den Kais geangelt oder nur die Schiffe, Boote, Inseln, den Horizont und natürlich das Meer angeschaut. Immer wieder zaubert das Meer Ungeahntes und bleibt uns doch gleichzeitig so vertraut. Das Meer ist wie ein gutes Gemälde, dessen Kraft ewig wirkt.
Meine Gemälde stammen aus den beiden Serien „Meer“ und „Kai“. Ich habe an diesen Serien zehn Jahre gearbeitet. Ich beschäftige mich mit diesen Themen mit der ganzen Seele. Die Meer-Serie ist von meiner Kindheit inspiriert. Ich male auch oft meine Tochter Anna-Sofia.“

Der Grafiker Juho Karjalainen
„In meiner Jugend wohnte ich an einem großen See. Wir brauchten das Boot für Einkaufsfahrten und zum Fischen. Die ersten Schönheitserlebnisse waren für mich die Linien der Bootsplanken und die Fuge der Planken am Kiel. Es ist beeindruckend wie angesichts der Umgebung und der Funktion vollkommene Formen entstanden sind. Ein Boot vom See aus Savo und ein auf tiefer See gesegelter Klipper sind auf gleiche Weise funktionell und vollkommen. Meine Radierungen erzählen von den Gefühlen meiner Jugend, aber vor allem sind sie Verdichtungen meiner erwachsenen Zeit.“

Der Fotograf Juha Metso
Juha Metso ist sowohl als Presse-Fotograf als auch als Fotokünstler erfolgreich gewesen. Begonnen hat Juha Metso (Juha Auerhahn) als Naturfotograf. Damals waren Vögel sein Motiv, die auch heute noch in einigen seiner Werke zu sehen sind. Obwohl die meisten seiner Werke ironisch oder humoristisch sind, enthalten sie doch oft auch ernste Erwägung über Themen wie Recht und Unrecht, Tod und Kulturerbe.
„‚Die Pforte des Wassers‘, eine Serie von Bildern zum Klimawandel, stammt aus der Zeit der großen Kälte. Die ältesten Spuren des Festlandeises sind 2.300.000 Jahre alt, danach wurde es wärmer. Während der Eiszeit gab es wärmere und kältere Perioden. Eisfelder wuchsen und schrumpften. Der Klimawandel bedeutet einen durch Menschen verschuldeten Zuwachs der Treibhausgase in der Atmosphäre und den daraus resultierenden Anstieg der Erdtemperatur. Meine Werke zeigen lokale und globale Wirkungen der Erderwärmung; sie erzählen auch von der Gewinnsucht des Menschen.

Der 2. Teil der Ausstellung ist im Kulturzentrum St. Spiritus zu sehen. Hier zeigt auch der Bildhauer Heinrich Zenichowski seine Werke zum Thema „Meer“.

nordoststreifen: „Fenster zum Sommer“ (D 2011)


30.4., 20:30, Pommersches Landesmuseum; Eintritt: 3,50€

Ein filmischer Vorklang des Landesmuseums!
Ein Sommer in Finnland. Juliane (Nina Hoss) verbringt den ersten gemeinsamen Urlaub mit ihrer großen Liebe August (Mark Waschke), für den sie ihren langjährigen Freund Philipp (Lars Eidinger) verlassen hat. Ganz plötzlich wacht sie, wie durch einen Zeitsprung, wieder im verschneiten Berlin auf. War der Sommer nur ein Traum? Hin- und hergerissen zwischen Hoffen und Bangen macht Juliane sich erneut auf den Weg in die Zukunft…
Lässt sich das Schicksal austricksen? Und wie verhält man sich, wenn man seine Zukunft schon zu kennen glaubt? Hendrik Handloegtens (Regisseur von „Liegen lernen“) magisch-rätselhafte Liebesgeschichte handelt von der
Hoffnung auf eine zweite Chance. Ein Film über eine Liebe, die sich nicht an die Grenzen der Zeit hält. Und die so groß ist, dass sie nach einer zweiten Chance verlangt. (Text: Presseheft)

Ein Angebot der Kulturreferentin für Pommern.
Eine Veranstaltung des Pommerschen Landesmuseums im Rahmen des Nordischen Klangs

Gush (S) – 25th Anniversary Tour


9.5., 20:00, Kulturzentrum St. Spiritus; Eintritt: 12/8€

„Gush“, das ist ein Improvisationstrio aus Schweden mit drei der besten Freispieler von dort: Mats Gustafsson, Saxophone, Sten Sandell, Piano, und Raymond Strid, Drums. „Gush“, das heißt Heraussprudeln: eine eruptive Kräftedynamik also, in der die zurückhaltende, stauende Größe ebenso wichtig ist, wie der sich befreiende Flow – ganz gleich, ob das nun für das Kollektivwirken oder den Solisten allein gilt. „Gush“, das sind atonale Intervalle, transformierte Motivkerne, Hummeltänze, Mundstückexplosionen, Rumpeleien, geschrieene Loops und Abklingen, düsteres Summen, ein Hackefest und noch so vieles mehr. Dem Trio gelingen sehr abwechslungsreiche Atmosphären, feinste Verzahnungen und kohärente Steigerungen bis zum besagten „Gush“. Und nicht selten fängt dann der Puls ganz heimlich an zu swingen.
Mats Gustafsson, verwandelt sein Horn in ein Kraftwerk. Er ist in vielen internationalen Formationen zu erleben (u.a. Sonic Youth, Peter Brötzmann, Paul Lovens, Jim O`Rourke und Barry Guy) und machte zuletzt Furore mit seinen Fragmentierungen der schwedischen Jazzgeschichte in der Band „Swedish Azz“ und der Zusammenführung von Pop und Freien Tönen mit Neneh Cherry als „The Cherry Thing“. 2011 wurde Mats Gustafsson mit dem Musikpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet. Sandells Pianomusik ist flirrende Energie; was er in eigenen Formation oder etwa im Zusammenspiel mit Evan Parker oder Chris Cutler ausspielte. Und Schlagzeuger Raymond Strid hat Musiker wie Marilyn Crispell, Barry Guy und Pat Thomas angetrommelt. Zusammen sind sie „Gush“ und das jetzt seit 25 Jahren, in denen sie auf Festivals von Vancouver bis Tampere heraussprudelten. (Foto: Cato Lein)