ENTFÄLLT! 100 Jahre deutsch-dänische Grenze – Nordschleswig kehrt zu Dänemark zurück

SA, 9.5., 11:00, Stadtbibliothek, Eintritt frei

Gegen Ende des I. Weltkrieges setzte sich das Prinzip der Selbstbestimmungsrechte der Völker allgemein durch. Die Dänen in Nordschleswig unter Leitung von H. P. Hanssen sowie die dänische Regierung setzten sich für eine  Volksabstimmung ein und dies wurde bei den Friedensverhandlungen in Versailles 1919 angenommen. Auf der Grundlage von Abstimmungen in 2 Zonen am 10. Februar und am 14. März 1920 wurde die neue Grenze nördlich von Flensburg gezogen. Der Vortrag geht auf die Hintergründe, die damaligen Akteure sowie die Folgewirkungen dieser auch als „Genforening“ (Wiedervereinigung)  bezeichneten Volksabstimmung ein.  

Referent ist der langjährige Inhaber des Lehrstuhls für Nordische Geschichte an der Universität Greifswald Prof. em. Dr. Dr. h.c. Jens E. Olesen.

Bild: © Museum Sønderjylland

ENTFÄLLT!!! Lust auf Studium, Praktikum oder Forschung in Nordeuropa?


30.4., 20:00, Mensaclub, Länderabend

Bei all der Vorfreude auf das Festival Lust auf einen Auslandsaufenthalt im Norden bekommen? Dann solltet ihr euch diese Veranstaltung nicht entgehen lassen! Ehemalige Austauschstudierende werden von ihren Erlebnissen berichten und Einblick in die nordische Lebensart geben. Daneben werden unsere Partneruniversitäten vorgestellt und Informationen über Möglichkeiten des Auslandsaufenthaltes gegeben.

(Foto: Claudia Nierste )

ENTFÄLLT!!! kunstpause: Die verflixte Natur – Landschaft von den Dänen bis zu Lyonel Feininger


14.5., 12:00, Pommersches Landesmuseum, Ausstellung Kunstpause, Eintritt 3,50€

Sommerarbeit, Notizen & örtliches Sehnen

Was machte der deutsch-amerikanische Maler und Zeichner Lyonel Feininger (1871–1956), wenn die Temperaturen in sommerliche Höhen stiegen? Er fuhr frei nach dem Motto „Bade und arbeite“ ans nächste Meer! Küste, das bedeutete unbeschwerte Tage konzentrierten Draußen-Arbeitens und Alleinseins in unverfälschter Landschaft. Über die Jahre baute Feininger sich an der Ostsee einen reichen Fundus an „Notizen“ auf, in dem nicht nur örtliche Anregungen, sondern mehr noch die mit dem jeweiligen Tag verbundenen Stimmungen gespeichert wurden: Baltic Memories. Was fand den Weg in dieses visuelle Tagebuch, und warum „hasste“ Feininger Skizzenbücher?

Die Ausstellung erzählt, wie die pommerschen und mecklenburgischen Motive – die Kirche, das Tor, die Villa – sein Inneres in einer Vielzahl von Annäherungen zum Schwingen brachten. In seine Geburtsstadt New York zurückgekehrt, griff er bis kurz vor seinem Tode voller Sehnsucht auf tausende Ostsee-Notizen zurück. 2019 kehrten 30 Grafiken Lyonel Feiningers von Moeller Fine Art aus New York an die Ostsee zurück, erworben von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stiftung der Sparkasse Vorpommern. Als Dauerleihgabe am Pommerschen Landesmuseum wird dieses Konvolut nun zusammen mit dem eigenen Bestand, ergänzt um Leihgaben aus Museen und Privatsammlungen, erstmals präsentiert.

Die Ausstellung ist vom 4.4. bis zum 5.7. 2020 zu sehen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag April: 10:00 bis 17:00 Uhr
ab Mai: 10:00 bis 18:00 Uhr
Ausstellungseröffnung: Freitag, 3. April 2020, 18:00 Uhr

ENTFÄLLT!!! Bilderbuchlesung aus KinderBüchern von Ulf nilsson


12.5., 10:00, Stadtbibliothek, Bilderbuchlesung für Grundschulkinder, Eintritt frei, Anmeldungen unter Tel.-Nr. 03834-85364473 bei der Stadtbibliothek

Kommissar Gordon – Doch noch ein Fall!

von Ulf Nilsson

Kommissar Gordon hält es nicht lange in seinem Urlaub aus. Das ist auch gut so, denn Kommissarin Buffy braucht seine Hilfe: Im Wald sind zwei Kinder verschwunden, ein Eichhörnchenjunge und ein Kaninchenmädchen.

Nun ist wirklich Eile geboten. Gordon und Buffy nehmen die Ermittlungen auf. Und alle Tiere des Waldes stehen ihnen zur Seite.
In diesem Kriminalfall geht es nicht um geklaute Nüsse oder schlechte Stimmung im Wald: »Zwei Kinder verschwunden. Das war das Schlimmste, was passieren könnte. Alles andere ist dagegen ein Witz.« Gordon und Buffy geraten nicht nur an ihre Grenzen, sondern auch in Streit. Zum Glück weiß der Leser mehr über die verschwundenen Kinder: Sie sind nicht etwa vom Fuchs gefressen worden, sondern verfolgen ihre ganz eigenen Pläne. Mit dem Wissen, dass die Kinder in Sicherheit sind, kann man sich beim (Vor-) Lesen kringelig lachen über Kommissar Gordons Ermittlungsarbeit. Großartig!

ENTFÄLLT!!! infoforum: hiphop auf nordeuropäisch

/13.5./14.5., 10:00-15:00, Institut für Fennistik und Skandinavistik, Beiträge über Hiphop in Nordeuropa

Nach seinen Anfängen in der afroamerikanischen Subkultur der USA hat sich Hiphop zu einem globalen Phänomen entwickelt, das auch in Nordeuropa eine zentrale Rolle in der Popularkultur spielt. So wie er einerseits als hochkommerzielle Massenkultur vermarktet und konsumiert wird, dient er andererseits zur Selbstkategorisierung marginalisierter sozialer Gruppen. Neben den traditionellen Hauptelementen wie Rap, DJ-ing, Spray-Dekos und Breakdance manifestierte die Hiphop-Kultur literarische und politische Dimensionen. Ihr entwuchsen eine Life Style-Industrie und Mode-Kodes.

Die Länder im Norden haben in den letzten Jahrzehnten große soziale, kulturelle und demographische Veränderungen durchlaufen. Hiphop hat vielleicht deutlicher als alle anderen Musikformen diese Veränderungen reflektiert und zu Wort gebracht. Das Infoforum am Institut für Fennistik und Skandinavistik hat Expertinnen und Experten aus allen nordeuropäischen Ländern eingeladen, um diese Phänomen gründlich zu erörtern.

Fest des Nordens