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Camilla Granlien & Band: Von Tausend Gedanken Umgeben


10.5., 19:00, Ballhaus Goldfisch, Camilla Granlien & Band, Eintritt 12/8 €, Klangkarte 5 €

Das Musikarchiv der norwegischen Region Hedmark hat die Folkemusikk-Sängerin Camilla Granlien eingeladen, sich seiner Sammlung zu bedienen, um mit ihren Entdeckungen ein Konzert zusammenzustellen. Die Lieder, die sie dort fand, waren so schön, die Geschichten dahinter so beeindruckend und dramatisch, die Arrangements, die ihre Band dazu schrieb, so bezaubernd, dass sie einfach eine Platte davon aufnehmen musste. So entstand das vor wenigen Monaten herausgegebene Album Jeg går i tusen tanker (Von tausend Gedanken umgeben), auf dem sie die Volkslieder in Jazzmusikalität erstrahlen lässt.

Ebenso werden auf diesem Konzert Lieder aus der Region Gudbrandsdalen erklingen, die Camilla mit ihrer Band auf einer früheren CD eingespielt hat. Die Quellen dieser alten Weisen sind Feldaufnahmen und Notenbüchlein, die auf die Mitte des 19. Jahrhundert zurückgehen. Und manchmal hat sie die Lieder auch in persönlichen Treffen mit älteren Volkssängern gelernt. Die Lieder handeln von Sehnsucht, Liebe, Loslösung, Unglück und Heldenmut. Aber auch von großen Krähen, seltsamen Damen und allerlei merkwürdigen Tieren.

Camilla Granlien ist in diesem Jahr die musikalische Botschafterin von Greifswalds norwegischer Partnerstadt Hamar. Sie tritt gemeinsam mit den zwei angesehenen Jazzmusikern Alf Hulbækmo am Klavier und Jo Skaansar am Kontrabass auf.


(Foto: Camilla Granlien: Ingvil Skeie Ljones, Jo Skaansar: Jonathan Vivaas Kise)



Jo Skaansar



Alf Hulbækmo

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SANNE JELLINGS: EIN DÄNISCHER WINTER


13.5., 19:30, Buchhandlung Henze in Wolgast und am 14.5. , 19:00, Stadtbibliothek Greifswald, Lesung mit Sanne Jellings, Eintritt 3/4 €

Karen Blixen im winterlichen Kopenhagen und ein Hausmädchen mit großen Träumen.
Dezember, 1929: Karen Blixen verbringt die Weihnachtstage auf dem Hof ihrer Familie am Øresund. Die Frau, die einmal Schriftstellerin werden wollte, quälen existenzielle Sorgen: Ihre Farm in Afrika steht vor dem Ruin, die Beziehung zu ihrem Geliebten Denys Finch-Hatton steckt in der Krise.

Am dunkelsten Tag des Jahres steht auch Minna Kasparsson vor dem Nichts. Das achtzehnjährige Mädchen aus der Arbeiterklasse hat ihre Stelle als Schreibkraft verloren, und zu allem Überfluss erfährt sie, dass sich der Mann ihres Herzens mit einer anderen verlobt hat. Heimlich hatte Minna gehofft, Lehrerin werden zu können. Nun muss sie bei Karen Blixens Familie eine Stelle als Hausmädchen annehmen.

Auf Rungstedlund kommt es zur Begegnung der beiden Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Eine Begegnung, deren Kraft, ihrer beider Zukunft verändern wird …

Sanne Jellings wurde in Süddeutschland geboren und hat während des Studiums ihre Liebe zu Isak Dinesen alias Karen Blixen-Finecke entdeckt. Mit Anfang zwanzig besuchte sie erstmals deren Geburtshaus Rungstedlund am Øresund. Seitdem ist der alte Hof mit dem großen Park für sie ein ganz besonderer Ort. Sanne Jellings arbeitet als Lektorin und Übersetzerin und lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

Quelle: rowohlt.de

Nordoststreifen im Pommerschen Landesmuseum: Deutschstunde


6.5., 20:30, Pommersches Landesmuseum, Eintritt 4 €

Ein Dorf an der dänischen Grenze im 2. Weltkrieg: Polizist Ole Jepsen soll seinen Freund überwachen, den als entartet geltenden Maler Nansen. Er spannt dazu auch seinen Sohn Siggi ein. Nansen setzt seinerseits auf Siggis Hilfe, um seine Werke zu retten. Neuverfilmung des Romans von Siegfried Lenz über einen Gewissenskonflikt und die Zerstörung menschlicher Beziehungen in einem autoritären System. (Bild-Copyright: Neue Visionen)

(D 2019, Regie: Christian Schwochow, 125 Min.)

Alvin Queen Trio – A Tribute to Oscar Peterson

8.5., 20:00, Theater, Danish Jazz Celebration mit Alvin Queen Trio – A Tribute to Oscar Peterson – und Karmen Rõivassepp Quartet, Eintritt 20/14 €, Klangkarte 5 €

Der 1950 in New York geborene Schlagzeuger Alvin Queen hat mit vielen der ganz großen Jazzmusiker gespielt. Er präsentiert an diesem Abend sein Projekt „A Tribute to Oscar Peterson“ zusammen mit zwei jungen dänischen Jazzmusikern. Queen war Bandmitlied in der vor dessen Tod letzten Combo des afrokanadischen Pianisten Oscar Peterson (1925-2007), der zu den allerwichtigsten Jazzmusikern des 20. Jahrhunderts zählt. Mit Sicherheit war er der swingendste Jazzpianist aller Zeiten.

Petersons Klavierstil spannte sich vom sehr dezent getupfter Melodie in raffiniertem Timing bis zu überquellenden, funky Klangkaskaden. Der 27-jährige Pianist Zier Romme Larsen beherrscht Petersons enorme Technik und Erfindungsgabe wie kein zweiter und bewahrt so diese Klavierkunst für unsere Zeit. Die Bassistin Ida Hvid sorgt mit erdig, drahtigem Sound für den Drive. Auf dem Repertoire stehen vor allen die sehr schönen Eigenkompositionen Oscar Pertersons und klassische Jazzstandards.

Der Nordische Klang ist stolz, nach Ed Thigpen (1930-2010) im Jahr 2005 einen weiteren von Oscar Petersons legendären Drummern präsentieren zu können. Alvin Queen gibt häufig Konzerte in Dänemark, spielt als Sideman auf Platten und ist dort sehr hoch angesehen. (Foto: Stephen Freiheit)

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Ensemble La Récréation: Von Kopenhagen bis Riga – Barocke Musik aus dem Ostseeraum


13.5., 20:00, Aula der Universität, Eintritt 10/6 €, Klangkarte 5 €

La Récréation – bedeutete zu barocken Zeiten Ergötzlichkeit, Kurzweil oder Erquickung und steht für den Geist der wunderbaren, erbaulichen und vielfältigen Musik dieses Programms, in dem sich drei Musiker und ein Literat zusammen mit ihrem Publikum durch den Ostseeraum des 17. und 18. Jahrhunderts bewegen: Sie beginnen mit Stralsunder Tanzmusik, geben Einblicke in das Musikleben am Schweriner Hof, gehen vom dänischen Altona über Kopenhagen nach Stockholm zum „schwedischen Händel“ bis nach Oslo, stellen dort  einen komponierenden General vor und begegnen schließlich einem Bachschüler in Riga.  Als Ensemble La Récréation lassen sie Musik lebendig werden, die mit ihrer kompositorischen Meisterschaft zu unserem kulturellen Erbe gehört und über eine Spanne von mehr als 300 Jahren ihre Lebendigkeit bewahrt hat. Lyrische Poesie erweitert das Programm um eine Spiegelebene.

Die drei Musiker konzertieren nicht nur barock, sie geben Ihre Begeisterung für Musik unterschiedlichster Couleur auch vielfältig weiter: Beata Seemann am Cembalo und Klaus Holsten an der Traversflöte haben sich mit einem umfangreichen Seminarprogramm, einer eigenen Akademie für musikalische berufliche Weiterbildung und mit Crossover-Programmen zwischen Neuer und Alter Musik einen Namen gemacht. Einer ihrer Schwerpunkte ist Improvisation in verschiedenen Facetten von der historischen Improvisation bis zur freien Performance. Beata Seemann unterrichtet Cembalo und Generalbass an der Universität Greifswald. Annette Fischer an der Blockflöte ist Musikerin unterschiedlichster Stilarten. Sie konzertiert als Klarinettistin, Blockflötistin und Saxofonistin, leitet eine eigene Musikschule und war schon mehrfach mit unterschiedlichen Programmen beim Nordischen Klang zu Gast. Matthias Fersterer ist Autor, Übersetzer und Verleger. Aphorismen und Gedichte sind seine ganz besondere Leidenschaft. Für den Abend wählt er originale, barocke Texte aus.

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