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Litauisches Kanklės-Konzert mit Viktorija Blažaitytė


FR 12.7.19, 15:00, Boddenhus, Eintritt frei. Eine Veranstaltung des Boddenhus und der Volkssolidarität Nordost e.V.

Die junge litauische Musikerin Viktorija Blažaitytė wurde in Alytus im Süden Litauens geboren. Inzwischen lebt sie in Kaunas und hat dort kürzlich die 11. Klasse des Juozas-Gruodis-Konservatoriums beendet.
Schon seit der 3. Klasse spielt Viktorija ein traditionelles litauisches Zupfinstrument – eine Art Zither (lit. kanklės). Mit einem Ensemble der Musikschule ihrer Heimatstadt nahm sie in den zurückliegenden Jahren u.a. an Festivals in San Marino, Montenegro, Griechenland und Kroatien teil. Nun möchte sie ihr Können auch als Solistin unter Beweis stellen. Beim Sommerfest des Instituts am Sonnabend sorgten ihr kleiner Bruder und die nasse Witterung allerdings dafür, daß das Instrument verstimmt war.
Am Freitag, dem 12. Juli, wird sie in einem halbstündigen Konzert im Greifswalder „Boddenhus“ alte Volksweisen ihrer Heimat zu Gehör bringen. Der angenehme Klang ihres Instruments wird dem deutschen Publikum ganz sicher gut gefallen.

100 Jahre Schwedischlektorat: Lunds Studenters Folkdanslag


MI, 3.7.2019, 15:00-18:00, Kulturzentrum St. Spiritus, Eintritt frei! Eine Veranstaltung des Schwedischlektorats/Institut für Fennistik und Skandinavistik

100 Jahre Schwedischlektorat an der Uni Greifswald! Das wollen wir mit echter schwedischer Volksfeststimmung feiern, und die wird garantiert von der Studenten-Volkstanzgruppe aus Greifswalds Partnerstadt Lund. Die Tänzerinnen und Tänzer in ihren bunten Trachten bringen ihre eigenen Spielleute samt traditionellen Instrumenten mit. Und dann geht die Post ab, wenn Schottis, Polka, Hambo, Walzer und mehr erklingen. Neben der Tanzvorführung ist das Publikum eingeladen, bei einem Mini-Workshop selber schwedische Schritte zu lernen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, und der Kaffee wird nicht fehlen! (Foto: Bertil Ekenberg)

Fête de la Musique: Die Freunde des vollen Mondes


FR 21.6.19, Museumshafen vor der Pomeria, 20:00 Musik aus der Dose, 21:00 Livemusik, Eintritt frei (Regenvariante ab 21:00 im Ballhaus Goldfisch, Bahnhofstr. 44). Eine Veranstaltung im Rahmen der Fête de la Musique.

Sie spielen nicht nur bei Vollmond, aber dann am gefühlvollsten: Die „Freunde des vollen Mondes“ haben den finnischen Tango „Taysikuu/Vollmond“ zu ihrem persönlichen Klassiker erhoben. Mit den wunderschönen melancholischen Melodien des Finnischen Tangos, mit argentinischen Klassikern in mitreißenden Arrangements und mit dem ganz eigenen Ton der Tangokompositionen ihres Pianisten zeigt das Quintett die ganze Bandbreite des internationalen Tangos und lädt in seinen Konzerten zum Hinhören, Genießen, Schauen und Tanzen ein. Am Bandoneón übrigens der ehemalige Leiter des Nordischen Klangs Compadre Walter Baumgartner! (Foto: Lukas Treise)

Greifswalder Bachwoche: Hymns in a Jazzmood mit dem Krupka Trio


DI, 18.6.2019, 22:00, St. Jacobi-Kirche,  Eintritt 15 €, erm. 12 €, Studierende 6 €. Eine Veranstaltung der Greifswalder Bachwoche

Vom 17. bis zum 23. Juni 2019 findet die 73. Greifswalder Bachwoche, das Festival Geistlicher Musik im Norden, statt. Mit dabei sind diemal alte Bekannte vom Nordischen Klang 2017: das Krupka Trio aus Norwegen. Über das Anfang dieses Jhres erschienene zweite Album des Trios schrieb Frithjof Strauß im JazzPodium: „Kirchenlieder müssen musikalisch eingängig sein, denn schließlich sollen sie im Gottesdienst überzeugend Glauben machen. Neben der weltlichen Popularmusik – und im ständigen Dialog mit dieser – bildete sich über Jahrhunderte eine zweiter Traditionsschatz für unmittelbar auch ohne Worte in die Ohren fallende Melodien. Das gilt insbesondere für Norwegen, wo staatskirchlich ein helles, frohes Christentum entstanden war, so dass das evangelische Kirchengesangsbuch dort viele Lieder in einfacher, effektiver Hymnik enthält. Der an der Berliner Kirchenmusikschule ausgebildete Ulf Krupka arbeitet als Kantor in Ski, einer Gemeinde in der Nähe von Oslo. Seit 2010 spielt er als Pianist mit seinem Trio diese Choräle in eigenen Jazzarrangements. Verglichen mit dem Vorläuferalbum ‚Salmer i jazzdrakt‘ (Kirchenlieder im Jazzgewand) von 2014 ist der Sound der neuen CD noch homogener und stimmiger gelungen. Die aus einem Zeitraum von 1495 bis 1874 vornehmlich aus England, Dänemark und der norwegischen Volksmusik stammenden Melodien werden in Ballads, Samba oder Swing rhythmisch bewegt – Paul Gerhardts ‚Nun ruhen alle Wälder‘ erklingt als sanfte Bossa. Krupkas Klavier singt die Melodien in seinen Solos pointiert weiter ohne überflüssige Schnörkeleien. Tine Asmundsens Bass fließt mit einem an Oscar Pettiford erinnernden, lebhaften Spiel, wie es in Skandinavien Schule gemacht hat. Saxophonistin Line Falkenberg phrasiert dazu oft in einem wohligen Paul Desmond-Sound. Kultiviert ungekünstelte Musik voll mildem Jubel und Zuversicht.“