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Kitty Von-Sometime (IS) – Künstlergespräch mit Musikvideos

BY EGILL BJARKI 1
Photo: www.egillbjarki.com

Montag 6.5., 18:00, Krupp-Kolleg; Eintritt frei!

Anhand von ausgewählten Musikvideoclips ihres Weird Girls Project wird Kitty Von-Sometime mit der Initiatorin und Koordinatorin der Greifswalder Episode Berit Glanz über ihr Werk sprechen. Eine interessante Fragen ist, inwieweit gerade der isländische Kontext wichtig für das Entstehen des Projektes war. Ermöglicht eine kleine Wohlfahrts-Gesellschaft mit leichten Zugangsmöglichkeiten und flachen Hierarchien ohne reglementierenden Kunstdiskurs das Zustandekommen dieser gleichermaßen popularkulturellen und konzeptkünstlerischen Arbeiten? Wie wichtig ist dabei das Fehlen eines Kunsthochschulen-Hintergrundes und das nicht-kommerzielle Teamworking? Inwieweit hat Kitty Von-Sometimes Vergangenheit als Angestellte von Islands größter Computerspiel- Firma (CCP) ihre Kunst beeinflusst? Und was hält sie vom MTV der 80er Jahre, das Björk zum Weltstar machte, als ihre Musikclips Artpop und Videokunst verschmolzen? Wie ist der popkulturelle Horizont, aus dem das Weird Girls Project zitiert, abgesteckt? Außerdem soll es um die praktische Erfahrungen

Ausstellungseröffnung: Kitty Von-Sometime (IS) und das Weird Girls Project

BY LEO STEFANSSONSo 5.5., 17:00, Koeppenhaus; Eintritt frei!
Öffnungszeiten: Di-Sa: 14:00-18:00

Über ihre Selbstauffassung als Künstlerin sagt Kitty Von-Sometime, die Schöpferin des Weird Girls Project: „Ich nehme das, was ich in meinem Kopf vorfinde, und mache es wahr. Ich bin ein Kind der neuen digitalen Welt und habe einen unstillbaren Hunger, meine Handlungen in digitaler Form aufzunehmen. Wenn meine Existenz ein Tropfen im Ozean ist, dann sind diese Dokumentationen die Wellen. Meine Inspiration habe ich von den Träumen meiner Kindheit, von Synchronizität, von der Befreiung von eigenen Zwängen und von meiner persönlichen Besessenheit von Spandex (Elastan). Ich beziehe bewusst diejenigen außerhalb von Kunst ein, um Kunst zu werden, um Kunst zu leben, um Kunst zu fühlen. Diejenigen Leute, die ich in meine Projekte einbinde, sind mir oft total unbekannt, bis unser gemeinsames Tun verschmilzt. Unterströmung weiblicher Selbstermächtigung sind ein wesentlicher Teil, insbesondere in Hinblick auf die weiblichen Körperformen, jedoch nur sekundär, wenn darum geht, eine Bildsprache zu schaffen, die den Betrachter in ein Bonbonland einhüllt, ihnen den Mund wässrig werden lässt – ohne dass sie wissen, wie der plötzliche Wunsch entsteht, alles liegen zu lassen und zu spielen. Ich habe nicht Kunst studiert und die geltenden Standards sind mir nicht bewusst. Je mehr ich erschaffe, umso mehr will ich weitermachen.” Die Ausstellung zeigt Fotos, Film-Stills und Videos vergangener Episoden des Weird Girls Projects. Zur Eröffnung wird Berit Glanz vom Lehrstuhl für Neuere Skandinavische Literaturen, die Initiatorin und Koordinatorin des Weird Girls Projects in Greifswald, in die Ausstellung einführen.

Feierliche Eröffnung des Nordischen Klangs 2013


3.5., 18:00 Theater; Eintritt frei!

Alle sind herzlich willkommen zur offiziellen Eröffnungsfeier des Nordischen Klangs! Wir möchten die Möglichkeit nutzen, unseren Helfern, Unterstützern und vor allem auch dem Publikum für das Zustandekommen des Festivals zu danken. Und dazu gibt es eine Menge spannender Kultur aus Island, dem Schirmherrenland.
Zwischen den Grußworten erklingt Musik von Anna María Björnsdóttir und ihrer Band, die gleich im Anschluß ihr Festivalkonzert spielen wird. Wer also noch keine Karte hat, kann sich so zum Konzertbesuch überzeugen lassen. Im Zentrum der Feier steht die Uraufführung des in Greifswald entstandenen Weird Girls-Musikvideos von Kitty Von-Sometimes. Die britisch-isländische Künstlerin und die Greifswalder Weird Girls werden anwesend sein. Im Foyer informiert die Ausstellung „Isländische Gegenwartsliteratur im Porträt“ anregend über Autoren und ihre Gedanken.

Mariska & Pahat Sudet (FIN)


8.5., 22:00, Theatercafé; Eintritt: 8/5€

Seit mehr als fünf Jahren ist die Sängerin Anna Maria Rahikainen als Mariska zusammen mit ihrer Band Pahat Sudet, „die bösen Wölfe“, in Finnland erfolgreich. Mit ihrer melodisch-gefühlvollen Popmusik hat die Band bereits 2010 eine Nominierung für den höchsten finnischen Musikpreis, den Emma Award, in der Kategorie Iskelmä erhalten.
Iskelmä bedeutet zwar Schlager, aber der finnische hat wenig mit dem deutschen gemeinsam. Während unserer humba-tätärätet, da klingt der finnische Iskelmä dank seines Moll-Charakters immer leicht melancholisch und chansonhaft. Für Iskelmä gilt, was M.A. Numminen in seinem Roman „Tango ist meine Leidenschaft“ geschrieben hat: „Die Finnen gehören zu den Moll-Völkern, wir lieben Moll-Musik. Das Eigentümliche in der finnischen Mentalität ist, dass wir glücklich sind, wenn wir traurig sind.» Dafür ist Mariska ein Glanzbeispiel. Ihre weiche, jazzige Stimme trägt melancholischen Texte über Melodien mit traurigem Hauch, in denen aber auch immer wiedersonnige Wendungen aufstrahlen können.
Die sympathische Band hat sich mit den gemeinsam komponierten Songs ihres zweiten Album „Kukkurukuu“ (2012) in die Herzen der Finnen gespielt und erreichte Platz drei der Albumcharts. Die Singleauskoppelung „Liekki“ (Flamme), ein von Leonard Cohen inspiriertes Lied, rotierte im Radio rauf und runter.
Überhaupt gehört Mariska zu den vielseitigsten Künstlern im Finnopop. Als Rapperin wurde sie für das beste Hip-Hop Album 2004 und 2005 vorgeschlagen, und im 2010 ging sie als Gewinnerin des Kompositionswettbewerbs für das älteste finnische Tangofestival „Tangomarkkinat“ hervor.

Beim Nordischen Klang wird Mariska ihr aktuelles Programm vorstellen. Das Konzert dauert etwa eine Stunde.

Isländische Kurzfilmnacht


12.5., 17:15, und 13.5., 17:15 & 20:15, CineStar; Eintritt: 5,50 €

Filme aus Island und aus Mecklenburg-Vorpommern
Es blieb nicht ein Geburtstagsgeschenk! Was zum 20. Nordischen Klang vor zwei Jahren startete, geht 2013 in die dritte Runde. Dank der Initiative der Greifswalder Kurzfilmnacht (kufina) setzt sich auch in diesem die Kooperation mit dem Festival für Kultur aus Nordeuropa und dem CineStar Greifswald fort. Gemäß des Schirmherrenlandes richtet sich dieses Mal der Blick nach Island, der größten Vulkaninsel der Welt. Nicht feurige Action, sondern ruhige Bilder von berührenden
Geschichten kommen zur Projektion. Sie geben einen gewinnenden Eindruck des von der Fläche her zweitgrößten Inselstaates Europas knapp südlich des nördlichen Polarkreises. In der diesjährigen Auswahl kommen pure Lebenslust, schnurrende Katzen, geplatzte Blasen und pochende Herzen auf die große Leinwand. (Grafik: Geert Maciejewski)

Helena Jónsdóttir, Unnur Ösp Stefánsdóttir: While The Cat´s Away
Bjargey Ólafsdóttir: False Teeth
Rúnar Rúnarsson: The Last Farm
Vera Sölvadóttir: Heart to Heart
Lars Emil Árnason: Untitled short film
Hallur Örn Árnason: Kennitölur – Falsche Äpfel
Sandra Guðmundsdóttir: Lion King and Vodka

Im weiteren Teil des Programmes sind Filme zu sehen, die im Rahmen des Filmideen-Wettbewerbs „Klappe gegen Recht – für Vielfalt, Demokratie und Zivilcourage in Mecklenburg-Vorpommern“ entstanden sind.

Ab 16!

Eine Zusammenarbeit der Greifswalder Kurzfilminitiative kufina und dem CineStar Greifswald im Rahmen des Nordischen Klangs