Greifswalder Bachwoche: Hymns in a Jazzmood mit dem Krupka Trio


DI, 18.6.2019, 22:00, St. Jacobi-Kirche,  Eintritt 15 €, erm. 12 €, Studierende 6 €. Eine Veranstaltung der Greifswalder Bachwoche

Vom 17. bis zum 23. Juni 2019 findet die 73. Greifswalder Bachwoche, das Festival Geistlicher Musik im Norden, statt. Mit dabei sind diemal alte Bekannte vom Nordischen Klang 2017: das Krupka Trio aus Norwegen. Über das Anfang dieses Jhres erschienene zweite Album des Trios schrieb Frithjof Strauß im JazzPodium: „Kirchenlieder müssen musikalisch eingängig sein, denn schließlich sollen sie im Gottesdienst überzeugend Glauben machen. Neben der weltlichen Popularmusik – und im ständigen Dialog mit dieser – bildete sich über Jahrhunderte eine zweiter Traditionsschatz für unmittelbar auch ohne Worte in die Ohren fallende Melodien. Das gilt insbesondere für Norwegen, wo staatskirchlich ein helles, frohes Christentum entstanden war, so dass das evangelische Kirchengesangsbuch dort viele Lieder in einfacher, effektiver Hymnik enthält. Der an der Berliner Kirchenmusikschule ausgebildete Ulf Krupka arbeitet als Kantor in Ski, einer Gemeinde in der Nähe von Oslo. Seit 2010 spielt er als Pianist mit seinem Trio diese Choräle in eigenen Jazzarrangements. Verglichen mit dem Vorläuferalbum ‚Salmer i jazzdrakt‘ (Kirchenlieder im Jazzgewand) von 2014 ist der Sound der neuen CD noch homogener und stimmiger gelungen. Die aus einem Zeitraum von 1495 bis 1874 vornehmlich aus England, Dänemark und der norwegischen Volksmusik stammenden Melodien werden in Ballads, Samba oder Swing rhythmisch bewegt – Paul Gerhardts ‚Nun ruhen alle Wälder‘ erklingt als sanfte Bossa. Krupkas Klavier singt die Melodien in seinen Solos pointiert weiter ohne überflüssige Schnörkeleien. Tine Asmundsens Bass fließt mit einem an Oscar Pettiford erinnernden, lebhaften Spiel, wie es in Skandinavien Schule gemacht hat. Saxophonistin Line Falkenberg phrasiert dazu oft in einem wohligen Paul Desmond-Sound. Kultiviert ungekünstelte Musik voll mildem Jubel und Zuversicht.“

12.5. – Klasse Chorgesänge


©Lisa Fischer

Schon ist es vorbei – zehn Tage Nordischer Klang vergingen wie im Flug!
Zum Abschluss erklangen noch mal klasse Gesänge in der Aula der Universität. Der Kammerchor Kairos, der die erlebte Zeit wahrlich zu einer unvergesslichen machte, sang ein gemischtes Repertoire,
a cappella sowie mit Klavierbegleitung. Zum krönenden Aschluss, dem grand final, erklang dann eine Chorversion des Hits „You raise me up“, die zu Tränen rührte.

Für die vergangenen Tage, die geleistete Arbeit und die unvergessliche Zeit bedankt sich das ganze Team des Nordischen Klangs von Herzen –  Danke für den 28. Nordischen Klang!

 

 

Lunds Allmänna Sångförening


FR 17.5., 16:00, Fischerbrunnen, und 19:00, Jacobikirche, Eintritt frei!

Lunds Allgemeiner Gesangsverein lädt zu einem gratis Chorkonzert am 17.5. um 19:00 Uhr in die Jakobikirche ein! Zuvor kann man sie mit Kostproben ihres Gesangs am Fischerbrunnen um 16:00 erleben. Lunds Allmänna Sångförening ist einer der ältesten Chöre in Greifswalds Partnerstadt und besteht aus 30 Mitgliedern. Das Repertoire umfasst klassische Männerchormusik inkl. Frühlings- und Weihnachtsliedern, sakrale Musik von Vivaldi, Bach und Händel bis hin zu amerikanischer Gospelmusik sowie skandinavische Chorlyrik. Alle sind herzlich willkommen. Veranstalter: Deutsch-schwedischer Verein Greifswald

11.5. – Absolut tanzbar!


©Noëmi Grimm

Der Nordische Klang neigte sich dem Ende zu, und auch in diesem Jahr wurde der letzte Samstag mit dem Familiennachmittag gestartet. Neben Kaffee, Kuchen und Kinderschminken spielten die Norweger Rolf Roy’s tanzbaren Gammeldans, der allerseits zum Tanzen genutzt wurde. Das Theater Randfigur zeigte außerdem das Puppentheaterstück von der Prinzessin auf der Erbse. Satter Bläsersound erklang bei Sonnenschein vom Klarinetten-Ensemble Swingin Bow-ties, bestehend aus Schülern der Musikschule in Munkedal und dessen Leiter Hans Hede.
In fröhlicher Atmosphäre klang ein frühsommerlicher Nachmittag entspannt aus.

Zum Abschlussfest wurde es voll – und das nicht nur im Publikum. Neben der finnischen Headbanging-Folk Band Ritva Nero, spielte auch die Schwedische Balkan-Pop Band Östblocket mit zehn Mann auf der Bühne!
Ritva Nero arbeiten an ihrem Debütalbum und präsentierten  einige rockig-traditionelle Tracks. Ein besonderes Highlight: Sanna Salonen am Sopransaxofon. Die (noch) gesangslose Band rockte den ersten Teil des Abends.
Belebt wurde der Abend zum vorletzten Konzert von der zehnköpfigen Band Östblocket. Ihr energetischer Auftritt, immerhin ausgestattet mit vierfacher Bläserbesetzung, nahm mit auf eine Reise quer durch den Balkan – mit traditionellen Balkanliedern und modernen Interpretationen. Da blieb kein Tanzbein ungeschwungen!
Der letzte Abend des Nordischen Klanges 2019 ging in kleiner Runde zu Ende.


©Noëmi Grimm


©Noëmi Grimm

Fest des Nordens