Rolf Roy’s


SA 11.5., 15:00, St. Spiritus, Familiennachmittag mit Rolf Roy’s und Theater Randfigur, Eintritt 5/3 €

Kaum eine Musik aus Nordeuropa ist so fröhlich wie der Gammeldans. Damit bezeichnet man die in ganz Europa populäre Tanzmusik des 19. Jahrhunderts, darunter Polkas, Rheinländer, Walzer und Mazurkas, die sich mit ihrem Hauptinstrument, dem Akkordeon, verbreitete. Pål Bratås aus Greifswalds norwegischer Partnerstadt Hamar spielt das diatonische Akkordeon und hat in der Band Rolf Roy’s versierte Folkmusiker aus mehreren Regionen Norwegens versammelt: Herbjørn Liahagen, Hardangerfidel, Kjartan Haugen Foss, Gitarre, und Bjørn Fredriksberg, Bass. Die ideale Gute-Laune-Musik für die ganze Familie!

Island – Autorenlesung mit Arthúr Bollason


MO 6.5., 18:00, Brasserie Hermann, Eintritt frei, Spende gerne

Auch wenn Island seit dem großen Touristenboom in aller Munde ist, kennen nur die wenigsten die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der faszinierenden Insel am Polarkreis. Der isländische Schriftsteller Arthúr Bollason geht in seinem reich bebilderten Länderporträt-Buch „Island“ nicht nur darauf ausführlich ein, sondern schildert auch, was das Land sonst noch ausmacht. Er berichtet von der frühen Besiedlung durch die Wikinger, zeichnet den Weg Reykjavíks vom Dorf zur Metropole des Nordens nach, begleitet die Inselbewohner bei ihrem Freiheitskampf und bringt uns ihre Eigenheiten nah. Und ganz in der isländischen Erzähltradition verwebt er dabei historische Fakten mit nordischen Mythen und gibt einige (unterschiedlich seriöse) Insidergeschichten über Land und Leute zum Besten.
Bollasons Buch hat in den deutschen Medien grossen Anklang gefunden. So schrieb der Autor und Journalist Tilman Spreckelsen: „Und während derzeit die Insel von Touristen aus aller Welt überschwemmt wird, ist dieses Buch zwar ein nützlicher Begleiter für Reisende. Eigentlich aber möchte man es im Lehnstuhl lesen, zu Hause, und sich ohne Ablenkung den Geschichten überlassen.“ (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) Und Till Bartels schrieb auf stern.de: „Das ist nicht noch ein weiteres Buch über das Trend-Reiseziel am Polarkreis, sondern d a s Island-Buch… Denn der Isländer Bollason kennt sein Land bis in die entlegenste Fjordspitze hinein, weiß um seine teilweise skurrilen Bewohner und versteht äußerst unterhaltsam zu erzählen.“

Kairos – Kammerchor aus Ystad


SO 12.5., 17:00, Aula der Universität, Eintritt frei

Der Chor Kairos wurde 2010 von Charlotta Blom gegründet. Der Name stammt aus dem Griechischen. Hier bedeutet Kairos soviel wie erlebte Zeit oder unvergesslicher Moment – im Gegensatz zu Kronos, der gemessenen Zeit. Der anspruchsvolle gemischte Amateurchor mit 20 tüchtigen Sängern gibt Konzerte mit klassischem und modernem Repertoire, oft auch mit Improvisation-Parts, und will so dem Publikum eine schöne, unvergessliche Zeit bieten.
Kairos hat schon viele Konzerte zum Beispiel in Kirchen, auf Wohltätigkeitsveranstaltungen und zu Festen in Südschweden gegeben. Ebenso trat der Chor auf einer Hochzeit in Irland, dem International Military Tattoo in Ystad (vor 10 000 Zuschauern) und den Skandinavischen Tagen in Szczecin auf.
Die Dirigentin Charlotta Blom ist Musikdirektorin und hat seit zehn Jahren als Kulturamtsleiterin in Ystad viel für das reichhaltige Kulturleben dort getan. Das Küstenstädtchen, das man direkt per Fähre ab Świnoujście erreichen kann, kennt fast jeder bei uns aus dem Fernsehen, denn dort ermittelt Kommissar Wallander. Außerdem ist es bekannt für sein Kunstmuseum, das Ystad Sweden Jazz Festival, den mittelalterlichen Stadtkern, den Turmwächter und ein sehr großes Kulturangebot das ganze Jahr hindurch. (Foto: Peter Hellemarck)

Ungezähmte Schönheiten – Naturfotografien von Remo Savisaar


SA 4.5., 11:00, Stadtbibliothek, Ausstellungseröffnung, Eintritt frei

Diese Ausstellung zeigt die estnische Wildnis von ihrer schönsten Seite – mit vielfältigen Landschaften, Vögeln und großen Säugetieren. Estland hat Naturliebhabern einiges zu bieten. Es ist größer, als es den Anschein hat, da im Innern des Landes verschiedene Landschaften, Jahreszeiten, Wetterverhältnisse und Charakterzüge sich innerhalb weniger Meilen abwechseln. Jede Jahreszeit verändert den Blick auf das Land. Verlassene Strände, tiefe Wälder, malerische Seen und Flüsse, sowie geheimnisvolle Sümpfe sind Schauplatz für das geheime und emsige Leben von Vögeln, Seehunden und Bären.
Remo Savisaar zählt zu den führenden Naturfotografen Estlands. Bereits in jungen Jahren fühlte er sich zur Natur hingezogen und widmet sich leidenschaftlich der Wildtier- und Landschaftsfotografie seit zwölf Jahren. Seine bevorzugten Motive sind Vögel, Säugetiere und Landschaften.
Remos Fotografien wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, seine Arbeit wurde in Büchern und Zeitschriften veröffentlicht, einschließlich dem renommierten National Geographic. Seine Fotografie-Kenntnisse und sein Auge für eine gute Aufnahme machten ihn zum Preisrichter vieler Fotowettbewerbe.
Remo besitzt ein ausgeprägtes Wissen über die Natur und Tierverhalten. Er hält Vorträge über Natur und Wildtiere, leitet Natur- und Fotografie-Reisen und schreibt Aufsätze. Seine preisgekrönten Aufnahmen haben international Anerkennung erfahren.

Mehr von seiner Arbeit kann man auf blog.moment.ee sehen.

Frjáls á fróni. Wie die Freiheit mich auf Island fand – Künstlerische Arbeiten von Anna Schmitz


DO 2.5., 18:00, Rathausgalerie, Ausstellungseröffnung, Eintritt frei, bis 28.6.

Die Weite, Vielfalt und Schönheit Islands und die Freiheit, die überall zu spüren ist, sind eine unglaubliche Inspirationsquelle. Mit Zeichnung, Aquarell und Kamera versucht die Greifswalder Studentin Anna Schmitz im Mai 2018 auf einer Exkursion im Land der Gletscher, Geysire und Vulkane die beeindruckende Landschaft, faszinierende Strukturen und das intensive Farbenspiel der Natur festzuhalten und zu verarbeiten. Die Arbeiten entstanden teils auf der Rundreise und teils im Nachhinein in Greifswald.
Anna Schmitz zog 2014 von Nürnberg nach Greifswald, um dort Kunst und Deutsch zu studieren. Vor einem Jahr hat das isländische Hochland sie dermaßen fasziniert, dass eine große Serie mit künstlerischen Arbeiten entstand.