Vortrag: Pat und Patachon und der dänische Stummfilm


Donnerstag, 10. Mai, 19:30, Pommersches Landesmuseum
Eintritt frei!

Vortrag von Stephan Michael Schröder (Universität Köln)

Fy og Bi, Majakka ja Perivaunu, Triplesec et Rondouillard, Watt en 1/2 Watt, Zoro és Huru, Düztaban ve Bastibacak: Das dänische Komikerpaar Pat und Patachon war weltweit unter den verschiedensten Namen bekannt. Carl Schenstrøm und Harald Madsen spielten zwischen 1921 und 1940 in knapp fünfzig Filmen, die in Dänemark, aber auch in Schweden, Spanien, England, Österreich und nicht zuletzt Deutschland gedreht wurden, das erste Filmkomikerpaar der Welt, das erst ab 1927 durch Laurel und Hardy Konkurrenz bekam.
Ihr Ruhm konnte sich durchaus mit heutigen Popstars messen: Als Schenstrøm und Madsen z.B. 1931 Hamburg besuchten, warteten 20.000 begeisterte Fans am Bahnhof auf sie; sie wurden auf Porzellantellern ebenso verewigt wie als Comicfiguren. Frühzeitig war es gelungen, Pat und Patachon als Marke zu etablieren. Was aber war das Geheimnis ihrer Komik und ihres Erfolges? Warum waren die Zuschauer der zwanziger und dreißiger Jahre so fasziniert von den Geschichten der liebenswerten dänischen Underdogs und deren kleinbürgerlichen Idyllen? Und wie stehen Pat und Patachon zu den zeitgleichen Filmkomikern, mit denen sie konkurrierten? Der Vortrag wird diese Fragen diskutieren sowie einen Überblick über die Filme der Serie und ihre Überlieferungsgeschichte geben.
Stephan Michael Schröder ist seit 2005 Professor für Skandinavistik/Nordische Philologie an der Universität zu Köln. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit der Geschichte vor allem des dänischen Stummfilms. Seine letzte einschlägige Publikation war das zweibändige Werk „Ideale Kommunikation, reale Filmproduktion. Zur Interaktion von dänischer Literatur und Kino 1909–1918“ (2011).

Eine Veranstaltung des Alfried Krupp WissenschaftsKollegs

Stadtführung: Greifswald in der Schwedenzeit


Sonntag, 6. Mai, 14:00, Treffpunkt: Markt, vor dem Café Marimar
Teilnahme kostenlos!

Der Förderverein Schwedisches Kulturerbe in Pommern e.V. lädt zu einer Stadtführung auf den Spuren der Schwedenzeit Greifswalds ein. Der Kunsthistoriker Felix Schönrock zeigt einen Querschnitt aus 180 Jahren Baugeschichte und erläutert dabei, wie sich die Bauformen im Lauf der Zeit geändert haben.
Von den Neubauten von Handwerkerhäusern Mitte des 17. Jahrhunderts bis hin zu Wohnhäusern der sozialen Oberschicht in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts sowie ein von J. G. Quistorp – dem Zeichenlehrer Caspar David Friedrichs – entworfenes Wohnhaus der späten Schwedenzeit mit beachtlicher Fassadengliederung reicht die Entwicklungsgeschichte, die Felix Schönrock nachvollziehbar machen wird. Eine besondere Rolle spielen dabei Gebäude offizieller Bauherren, die das Gesicht der Stadt nachhaltig geprägt haben. Hier ist in erster Linie der barocke Wiederaufbau des Doms nach dem verheerenden Sturm 1650 zu nennen, aber auch der Wiederaufbau des Rathauses 1724- 36 nach zwei Bränden. Die landesherrliche Präsenz ist durch das Gebäude des Hofgerichts und des Konsistoriums sichtbar, das in den Jahren 1709–11 entstand. Die Universität als dritte prägende Institution ist durch das Hauptgebäude repräsentiert, das eine der wichtigsten Barockbauten der Region ist.
Der Förderverein Schwedisches Kulturerbe in Pommern e.V., der unter der Schirmherrschaft des Botschafters Schwedens in Deutschland steht, hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die vielen unbekannten Spuren der Schwedenzeit dieser Region aufmerksam zu machen. Teilnehmer der Stadtführung können einen reichhaltigen Eindruck von dieser spannenden Zeit erwarten.

Eine Veranstaltung des Fördervereins Schwedisches Kulturerbe in Pommern e.V

Nordic-Shopping


Sonntag, 6. Mai, 12:00 bis 18:00 (Verkauf ab 13:00), Greifswalder Innenstadt

Egon, Benny und Kjeld haben einen Plan! Ausgerechnet beim Nordic-Shopping wollen die drei bekannten Ganoven der Olsenbande aus unserem Nachbarland Dänemark den nächsten großen Coup landen. Wie aus gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, wird es am Nachmittag einen „Überfall“ auf ein Geschäft in der Greifswalder Innenstadt geben. Dynamit-Harry soll bereits eine größere Menge an Sprengmitteln gehortet haben. Achtung – es muss daher mit einer „Explosion“ gerechnet werden! Wo diese Aktion stattfindet, verraten wir noch nicht, aber die sympathischen Gauner werden sicherlich nicht zu übersehen sein.
Auch in diesem Jahr begleitet der Verein „Greifswalder Innenstadt“ e. V. das Festival „Nordischer Klang“ mit einem Sonntagsshopping der besonderen Art für die ganze Familie. Neben vielen Sonderangeboten in den Geschäften kommen auch der Humor und die Kunst Nordeuropas nicht zu kurz. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Tag in Greifswalds guter Stube!
Aus Ohrdruf reist die Thüringer Olsenbande an. Die drei gehören mittlerweile zu den umtriebigsten Akteuren des hiesigen Olsenbanden-Kultes. Mal sehen, was sie diesmal im Schilde führen.

Eine Veranstaltung des Vereins Greifswalder Innenstadt e.V.

Die Thüringer Olsenbande begrüßt Benny im Bahnhof Erfurt

Kammerorchester der Region Kotka (FIN) & Orchester der Musikschule Greifswald


Sonntag, 6. Mai, 11:00, Pommersches Landesmuseum
Eintritt: 5/3

Frühlingskonzert
Seit über 40 Jahren gibt es das Kammerorchester der Region Kotka aus Greifswalds finnischer Partnerstadt. Es besteht derweil aus 20 Musikern zwischen 10 und 20 Jahren. Regelmäßig präsentieren sie sich in der Region mit eigenen Konzerten und auf Veranstaltungen ihrer Heimatstadt. Festliche Klassik, traditionelle Volksweisen und fröhliche Unterhaltungsmusik – ihr Repertoire hat viel zu bieten.
2009 hat das Orchester an dem finnischen „Jugend musiziert“ teilgenommen, dem sich dieses Jahr die Beteiligung an der Veranstaltungsreihe „Junge Kultur“ anschloss. Auch international ist das Orchester viel unterwegs. Vor drei Jahren besuchten sie zum Beispiel Sankt Petersburg. In Deutschland waren sie allerdings zuletzt 1994 bei einem Konzert in Lübeck. Es besteht also großer Nachholbedarf!
Für eine gemeinsame Matinee mit der Greifswalder Musikschule, die dieses Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert, kommen sie wieder nach Deutschland.
Die Greifswalder sind mit einem 25-köpfigen Kammerorchester dabei, dessen Besetzung zwischen 10 und 53 Jahre alt ist. Aus ihrer Heimat bringen die Finnen Volkslieder des Komponisten Toivio Kuula mit und sorgen mit einem ungarischen Tanzstück für Stimmung. Gemeinsam werden die Orchester beliebte Stücke wie Händels Feuerwerksmusik, Griegs „Halle des Bergkönigs“ aus Peer Gynt und Elgars „Pomp and Circumstance“ spielen. Aber auch auf den Radetzky-Marsch und „New York, New York“ darf sich das Publikum freuen. Ein beschwingter Start für viele nordische Erlebnisse an diesem Festivalsonntag!

Eine Veranstaltung der Musikschule Greifswald in Zusammenarbeit mit Greifswalds Partnerstadt Kotka und dem Nordischen Klang

Musikschüler aus Kotka (FIN) und Greifswald stellen sich vor


Samstag, 5. Mai, 17:00, Musikschule
Eintritt frei!

Seit 1946 bildet die Musikschule der Region Kotka als eine der ältesten Finnlands junge Musik-Talente aus. Sie hat einen guten Ruf im international hoch geschätzten finnischen Musikschulwesen errungen. Etwa 700 Kinder und Jugendliche erhalten in allen Orchesterinstrumenten sowie Klavier und Gesang an dieser Schule Unterricht auf hohem Niveau.
Die Lehrer der Schule sind stets auch in eigenen, erstklassigen Musikprojekten tätig. Mit Begeisterung und Eifer folgen ihre Schüler diesem Pfad, wenn sie sich mit Solo-Stücken in der Greifswalder Musikschule vorstellen.
Auf Violine, Cello und Kontrabass präsentieren sie ihr Können, wobei sie der Pianist Esa Ylönen begleiten wird. Darunter sind Stücke wie Bachs „Ave Maria“ und Massenets „Meditation“. Aus der Musik ihres Landes wählten sie Järnefelts „Berceuse“ und „Miniatyr“ von Teppo Hauta-Aho. Auch Schüler und Schülerinnen der Musikschule Greifswald werden sich in diesem Konzert vorstellen.

Eine Veranstaltung der Musikschule Greifswald in Zusammenarbeit mit Greifswalds Partnerstadt Kotka