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expedition NOVA

SA 21. 8. 2021, 13:30, St. Spiritus, Ausstellungseröffnung (bis 26.9.2021)

Seit nunmehr 10 Jahren engagiert sich die Rostocker Künstlerinnengruppe P.ART – FREIE KULTURINITIATIVE für eine „Kulturbrücke über die Ostsee“. Die Akteurinnen laden KünstlerInnen aus den verschiedenen Regionen des Ostseeraum zu Art Camps, Ausstellungen, Festivals, Summer Schools und anderen Kunstprojekten ein.
Bei unserer Ausstellung Expedition Nova, im Rahmen des Festivals Nordischer Klang, gehen wir erstmals mit finnischen Künstlerinnen auf Entdeckungsreise in den Ostseeraum. Unterstützt werden die Projekte vom Rostocker Frauenkulturverein und von Partnern im Gastland.

KünstlerInnen:

° Grit Sauerborn – Malerei (D)
° Gudrun Brigitta Nöh – Video (D)
° Kati Immonen – Malerin (FIN)
° Sandra Schmedemann – Porzellan (D)
° Anna Silberstein – Objekte (D)
° Cindy Schmid – Collagen, Grafik, Malerei (D)
° Elina Ruohonen – visual arts (FIN)
° Carolin Koss – Video (FIN)

Musikperformance: Sascha Sauerborn (D)

Grit Sauerborn – Malerei (D)

Formfindung in der Grönlandsee

1964 in Bützow geboren
ein Sohn

1980-1982 Plakatmalerei/Schriftgestaltung, Schule für Gestaltung Schwerin
1980-1986 Studien Malerei/Grafik, Malereiklasse Waldemar Krämer, Konservatorium Rostock
1990-1994 Studien Malerei/Grafik an Kunst.Schule.Rostock
1996-2005 tätig am Volkstheater Rostock, Gestaltung/Grafik

seit 2004 Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg-Vorpommern, BBK
seit 2006 freischaffende Malerin
seit 2000 Projektleiterin: Nationale und Internationale Kunstprojekte
seit 1995 Lehrtätigkeit Malerei/Grafik

Ausstellungen in Deutschland, Dänemark, Island, Litauen, Russland, Indien, USA, China, Japan
Stipendien in Deutschland, Island, Japan, China, Litauen
Werke in der Kunstsammlung des Landes MV und privaten
Sammlungen

Grit lebt und arbeitet in Rostock.

Gudrun Brigitta Nöh – Video (D)

WegWeiser (Videostill)

Geboren auf der Insel Usedom

Studium an der Universität Leipzig
Film- und Fernsehausbildungen u.a. in Berlin, Hamburg, Nürnberg, Köln
Filmautorin u.a. beim NDR im In- und Ausland
Freie künstlerische Arbeit, Video-Projekte und Videoinstallationen
Medienpreise und Nominierungen für Dokumentationen und Features
Teilnahme an Filmfestivals
Mitbegründerin von P.ART – Freie Kulturinitiative
Aufbau der KULTURBRÜCKE nach Dänemark

Ausstellungen in Deutschland und Dänemark

Gudrun Brigitta lebt und arbeitet in Rostock.

Kati Immonen – Malerin (FIN)

Kati Immonen erfindet das Malen mit Wasserfarben als Mittel der zeitgenössischen Kunst neu. Immonen nimmt dieses Medium trotz seines kulturellen Gepäcks der Leichtigkeit, Mühelosigkeit und Vordergründigkeit und wendet es zu ihrem Vorteil. Die Beziehungen zwischen Menschen, der durch sie veränderten Umwelt und der Natur in ihrer beständigen, ruhigen Stärke und Vielfalt hat die Künstlerin schon lange interessiert.

Kati Immonen schloss ihr Studium an der Abteilung für Malerei der Turkuer Kunstakademie 1997 ab. Ihre Kunstwerke wurden schon oftmals in Finnland sowie im Ausland ausgestellt, zuletzt unter anderem im Helsinki Contemporary, Almost Perfect (Tokio), im Nordischen Aquarell-Museum (Skärhamm) und dem Wäinö Aaltonen Museum of Art (Turku). Ihre Arbeiten sind in bekannten öffentlichen finnischen Sammlungen sowie im Nordischen Aquarell-Museum in Schweden präsent. Sie hat auch mehrere öffentliche Kunstwerke in Finnland sowie zahlreiche Illustrationen und Coverbilder veröffentlicht. Kati Immonen ist ein Mitglied der Sea Sisters-Gruppe, die sich auf ökologische Kunst konzentriert und sich von der Ostsee inspirieren lässt.

Sandra Schmedemann – Porzellan (D)

1979 in Hagenow geboren

1997 – 2000 Ausbildung zur Keramikerin
2000 – 2004 Gesellentätigkeit in verschiedensten Keramikwerkstätten
nebenberufliche Meisterausbildung
2004 – 2009 Diplomstudium Design, Fachrichtung Keramik-/Glasdesign, Burg Giebichenstein Halle/Saale
2008/09 Zusammenarbeit mit der Porzellan-Manufaktur Meißen
2010 Verkauf eines Produktdesigns an Kahla Thüringen GmbH, Schmuckhütchen
2010 Geburt der Tochter Martha
seit 2010 freiberuflich selbständig mit eigener Werkstatt in Rostock
seit 2012 Mitglied der Produzentengalerie artquarium
2013 Geburt des Sohnes Gustav
seit 2018 Mitglied im Landesverband Kunsthandwerk MV e.V.

Ausstellungen in Finnland, Deutschland und Tschechien
2013 Nominierung für den 8. Rostocker Kunstpreis, Kunsthalle Rostock

Sandra lebt und arbeitet in Rostock

Anna Silberstein – Objekte (D)

UNDER CONSTRUCTION

1971 in Zittau geboren

Lehre zur Goldschmiedin 1987-90 in Görlitz
Studium Dipl.Schmuckdesign 1994-2000 in Heiligendamm
freischaffend 2000-2008 innerhalb des Ateliers feinmetall in Rostock
seit 2007 Mitglied im Künstlerbund BBK mv
Gründerin der produzentengalerie artquarium 2008 in Rostock
seit 2010 Mitglied im Landesverband Kunsthandwerk MV e.V.
seit 2011 temporäres Mitglied der forschungsgruppe kunst

Austellungen in Deutschland, Japan, Schweiz, Südkorea,
Dänemark
Stipendienaufenthalte in Südkorea und Japan

Anna lebt und arbeitet in Rostock.

Cindy Schmid – Collagen, Grafik, Malerei (D)

Rotkäppchen

1976 in Rostock geboren

lebt seit 2007 als Künstlerin, freie Grafikerin und Illustratorin in Greifswald
seit 2009 diverse Einzel- und Gruppenausstellungen
2011-2012 Projekt p365: 365 Arbeiten an 365 aufeinanderfolgenden Tagen (Collage, Mixed Media, Sound, Animation, Foto,…)
feste Illustratorin bei “Das Magazin”
Kinderbuchillustrationen für “Der Miesepups” und “Der Miesepups hat was im Gesicht” (Kirsten Fuchs)
Illustrationen für Telekom, Edeka, Bauhaus, SZ…
Animationsfilme für Nora Gomringer (“vielmals”, “Trias”)
div. Animationsfilme für das Pommersche Landesmuseum

Cindy lebt und arbeitet in Greifswald.

Eline Ruohonen – visual arts (FIN)

1970 in Finnland geboren

1990-1995 Kunsthochschule Kankaanpää und Krasnojarsker Staatsinstitut für Kunst in Sibirien, Russland
1998-2000 Bachelor of Arts in Bildender Kunst; Kunsthochschule Tampere, Finnland
2001 Artist Specialisation Ausbildung an der Universität für angewandte Wissenschaften; Tampere, Finnland

Elina Ruohonen ist eine Künstlerin mit Fokus auf bildende, räumliche und konzeptionelle Kunst. Bevorzugt malt sie Ölgemälde auf Plexiglas. Ruohonens neueste Zeichnungen sind ein Kommentar auf die Zeit nach dem Klimawandel.

Private und Kollektivausstellungen seit 1995 in Finnland, Russland, Estland, Portugal, Deutschland und Italien.
Ruohonen arbeitete in der finnischen Künstlergruppe Bargain von 2003 bis 2012 an performativer konzeptioneller Kunst. Bargain stellte auch von 2004 bis 2006 in München gemeinsam mit einer deutschen Künstlergruppe aus.
Sie ist Mitglid der Sea Sisters-Gruppe, die ökölogische Konzeptkunst macht und sich primär auf die Ostsee konzentriert.
Ihre neueste Ausstellung ist seit 2021 in der Gallerie Bronda (Helsinki) und der Gallerie Saskia (Turku) zu sehen.

Elina Ruohonen lebt und arbeitet in Turku, Finnland.

Carolin Koss – Video (FIN)

1986 in Magdeburg geboren

2005-2007 Vordiplom, Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis, Hildesheim
2007-2011 BA Bildende Kunst, Novia Fachhochschule, Nykarleby, Finnland
2011-2014 MA in Time & Space Arts, Finnish Academy of Fine Arts, Helsinki, Finnland

Ihre Filme und Kunstwerke wurden auf verschiedenen internationalen Ausstellungen und Filmfestivals gezeigt, z.B. in Helsinki, Stockholm, Berlin, St.Petersburg, Venedig, Shanghai und New York. Koss gewann 2020 den Preis für “Best Ecology and Human Rights” auf dem XIV. International Festival of Documentary in Bir Duino (Kirgisistan), wurde 2019 für den DSFS Award “Best Female Director” beim Edera Film Festival in Treviso (Italien) und im selben Jahr für den “Best Music Award” beim CSIFF International Film Festival in Maharashtra (Indien) ausgezeichnet.

Carolin Koss lebt und arbeitet in Helsinki

Sascha Sauerborn – Musikperformance (D)

1985 in Rostock geboren

Musikalische Studien am: Konservatorium in Rostock, dem Jugendmusikkorps Rostock, der HMT Rostock, der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg, bei pro-Drum und an der
Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen.
Schlagzeuger bei: Carism Blue, Blind Voyeur, Big Band der HMT Rostock, Die JMK Big Band, Beachdrumming Percussionensemble der HMT Rostock, No Yazz, Big Band der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, AndiOliPhilipp, The Helmuts & [plasmat].
Produzent & Schlagzeuger für verschiedene Künstler, vorrangig für das Solo-Projekt sischke
2009-2017 Schlagzeuglehrer bei pro-Drum in Heidelberg und Bad Rappenau
2017-2020 Schlagzeuglehrer und Dozent für “Musikproduktion & DJing” an der Musik- und Kunstschule Lübeck
seit 2018 Betreiber der Plattenfirma “Baumhouse Records”

Sascha lebt und arbeitet in Rostock.

Partnerstädtekonzert mit dem Musikschulensemble Kotka/Greifswald

Esa Ylönen © Ossi Näveri

SA 14.8., 20:00, Straze Saal
Eintritt: 10/6 Euro

Lehrende der Greifswalder Musikschule haben ein Konzertprogramm mit ihrem Kollegen Esa Ylönen von der Musikschule in Greifswalds Partnerstadt Kotka zusammengestellt. Gespielt werden Werke von u.a. Uuno Klami und Robert Schumann.

Esa Ylönen machte 1995 seinen Abschluss an der Sibelius-Akademie in Helsinki und studierte danach Kirchenmusik. Er unterrichtete unter anderem am East Helsinki Music Institute. Ylönen tritt aktiv in Finnland und im Ausland auf. Im Jahr 2013 veröffentlichte er zusammen mit Sirkku Mantere ein Album mit Werken des Komponisten Uuno Klamis für Violine und Klavier als Weltersteinspielung. Er wurde zum positivsten Bewohner in Greifswalds finnischer Partnerstadt Kotkas gewählt.

Königliche Gaben aus der Schwedenzeit – Kunstpause mit Dr. Sabine Lindqvist

Foto: Mevius-Krug_Vorderansicht © Pommersches Landesmuseum

MI 18.8.2021, 12:00, Pommersches Landesmuseum, Eintritt: 3,50 €

Der Mevius-Pokal: Nach der Familientradition erhielt der berühmte Greifswalder Jurist David Mevius (1609-1670) diesen Silberkrug von der schwedischen Königin Christina 1653 als Geschenk zu seinem Amtsantritt als Vizepräsident des Wismarer Tribunals. Der durchbrochen gearbeitete Elfenbeinmantel des Gefäßes zeigt Szenen aus dem Orpheus-Mythos.

Bubbeli & The Runeberg Orchestra – Reggae/Indie/Soul

Foto: Samuel Salminen

FR 13.8., 20:00, St. Spiritus Hof, Konzert im Rahmen der Soziokulturellen Woche – Jubiläum des Landesverbands Soziokultur MV

Der Indie-Künstler Sebastian „Bubbeli“ Lindgren kommt aus Turku und wuchs in der kleinen Stadt Pargas auf einer Inselgruppe im Süden von Finnland auf. Er schreibt, komponiert und produziert seine eigene Musik auf Schwedisch, Englisch und Finnisch. Seine Musik, die manche Reggae/Indie/Soul nennen, fesselt die Herzen vieler Fans. Das Debütalbum Mååhe wurde in den finnischen Medien sehr gut aufgenommen, und die Lieder gehören nun zu den offiziellen Playlists finnischer Radiosender. Der Titelsong Mååhe wurde 2019 zum finnland-schwedischen Lied des Jahres gekürt.

Bubbeli kommt mit dem Runeberg Orchestra, einer Gruppe aus Musikern und Freunden, die ihn bei seinen Liveshows unterstützt. Zu der Band gehören Bläser und eine Rhythmusgruppe.

Die Herausforderung annehmen – Schweden und die Agenda 2030

Windkraftwerk Stamåsen, Foto: Torbjörn Bergkvist, statkraftvind.se

DI 20.7., 18:00, Alte Mensa, Ausstellungsmidissage

In Schweden hat die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen höchste Priorität – national wie international. Dazu hat das Schwedische Institut in Zusammenarbeit mit der Schwedischen Botschaft in Berlin eine Ausstellung entwickelt, die auf 20 Bannern jedes Ziel für Schweden thematisiert. Diese Ausstellung wird ab Donnerstag, dem 1. Juli, bis zum 30. Juli 2021 in den Schaufenstern der Mensa am Wall zu sehen sein.
Das Thema Nachhaltigkeit hat auch für Greifswald eine hohe Bedeutung. Seit Dezember 2020 ziert eine neue Urkunde das Rathaus – die der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis. Greifswald erreichte in der Kategorie der mittelgroßen Städte das Finale für den Nachhaltigkeitspreis 2021.
Interessierte sind zur Midissage am 20. Juli, 18:00 Uhr, an der Mensa am Wall eingeladen. Nach einer Begrüßung durch den Festivalleiter des Nordischen Klangs, Prof. Marko Pantermöller, wird der Klimaschutzbeauftragte der Stadtverwaltung, Dr. Stephan Braun, einen Einblick in die Bedeutung der Agenda 2030 und die Umsetzungsschritte in Greifswald geben. Dr. Stefan Ewert vom Interdisziplinären Forschungsinstitut Ostseeraum erläutert den schwedischen Ansatz. Anschließend besteht die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Foto © Anett Dahms