Partnerstädtekonzert der Musikschulen Lund und Greifswald

Blasinstrumente vor dem Dom in Lund © privat

SA 14.5., 11:00, Straze
Eintritt: 10/6, mit Klangkarte 5

Musikerinnen und Musiker aus den Musikschulen der Partnerstädte Lund und Greifswald gestalten beim Nordischen Klang 2022 ein Kammermusik-Konzert in der Straze. Wir freuen uns auf den Besuch eines Holzbläserquintetts von der Kulturschule Lund. Die Programmpunkte bleiben noch Überraschungen bis zum Konzert.

Finnisches Kinderkonzert mit dem UniversitätsSinfonieOrchester Greifswald

© USO Greifswald

Das für 19:00 angekündigte Sinfoniekonzert muss leider ausfallen.

SO, 15.5, 15:00, Jacobikirche
Eintritt: bis 12 Jahren frei, darüber 5€

Das UniversitätsSinfonieOrchester Greifswald unter der Leitung von UMD Harald Braun bietet für Familien ein Kinderkonzert an. Dabei werden Ausschnitte aus Werken des finnischen Komponisten Jean Sibelius erklingen: aus dem Orchesterstück Valse triste op. 44 und der 2.  Sinfonie D-Dur op. 43 . Man erfährt so einiges darüber, wie ein Sinfonieorchester funktioniert und zusammenspielt, und man kann in einem Instrumentenkarusell alle verwendeten Instrumente einmal selbst ausprobieren.

„Nocturne“ – Jana Semrau: Bilder zu Gedichten von Edith Södergran

© Jana Semrau

SA 7.5., 14:00, St. Spiritus (bis 3.6.2022)
Eintritt frei

Die Künstlerin Jana Semrau zeigt Grafiken und Malereien zu Edith Södergrans finnlandschwedischer Lyrik. Die Dichterin gilt als die erste Vertreterin des Hochmodernismus in Nordeuropa und als eine der bedeutendsten und international bekanntesten skandinavischen Lyrikschaffenden des 20. Jahrhunderts. Ihre vieldeutigen Gedichte aus den 1910er Jahren nehmen viele Überlegungen vorweg, die erst in den letzten 40 Jahren in künstlerischen und philosophischen Reflexionen zu Gender, Körper, Religion und Liebe zum Thema wurden.

In ihrer künstlerischen Arbeit verfolgt Jana Semrau seit Jahren eine Optimierung von Gesehenem und Erlebtem in der grafischen Linie. Södergrans Minimalismus, das Übersetzen dieses weiblichen, berührenden Dichterinnenwortes und deren grafische Umsetzung faszinieren die Künstlerin.

Jana Semrau ist im Brandenburgischen aufgewachsen, kam zum Studium nach Greifswald und ist danach diesem Landstrich treu geblieben.

Edith Södergran © Svenska Litteratursällskapet i Finland

Der schlimmste Mensch der Welt

© Koch Films

SO 15.5., 17:00 & MO 16.5., 17:00 & 20:00, CineStar
Eintritt: Hauspreise

Wo ist die Zeit geblieben? Julie wird bald dreißig und kann es nicht glauben. Während ihr über zehn Jahre älterer Freund Aksel als Autor Erfolge feiert, blickt sie auf eine Reihe abgebrochener Studiengänge zurück. Andeutungen zum Thema Familienplanung setzen sie unter Druck und sorgen für angespannte Stimmung. Was soll sie nur mit ihrem Leben machen und was will sie selbst eigentlich? Bei einer Hochzeitsparty trifft sie den charmanten Eivind – und für eine Nacht steht die Zeit still. Ist das die Liebe auf den ersten Blick? Zum ersten Mal scheint sich die sonst so unentschiedene Julie einer Sache sicher zu sein. An der Seite von Eivind gewinnt ihre ungewisse Zukunft an Kontur. Die Trennung von Aksel steht im Raum, fällt jedoch viel schwerer als gedacht. Schon bald sind da dieselben Zweifel wie zuvor: Ist Eivind vielleicht doch nur ein weiterer Mann in ihrem Leben, der sie davon abhält, ihren eigenen Weg zu gehen? Julie muss lernen, dass das Leben eine Frage der Zeit ist.

Nach „Auf Anfang“ und „Oslo, 31. August“ beschließt Joachim Trier mit „Der schlimmste Mensch der Welt“ seine Oslo-Trilogie auf kongeniale Weise. Die moderne Variante einer klassischen romantischen Komödie ist durchzogen von feinem Humor, großem Herzschmerz und einem unverwechselbaren Gespür für knifflige Beziehungsdynamik. Das grandiose Darstellerensemble wird angeführt von Renate Reinsve, die für ihre elektrisierende Darbietung völlig zurecht den Preis als Beste Darstellerin in Cannes gewann. Außerdem gab es für den gleich zwei Oscar®-Nominierungen in den Kategorien bestes Originaldrehbuch und bester internationaler Film. (Quelle: Koch Films)

In Greifswald kommt der Film in deutscher Synchronfassung ins Kino.

Å wie Åland – Fotoausstellung von Sascha Zachhuber

FR 13.5., 15:00, Stadtbibliothek, Ausstellungseröffnung (bis 28.9.2022)
Eintritt frei

Der ehemalige Greifswalder Student und Fotograf Sascha Zachhuber zeigt eine Fotoausstellung zum 100-jährigen Bestehen Ålands. Gezeigt werden Fotografien der Landschaft, Natur und Architektur des Archipels, der zwischen Schweden und Finnland liegt. Seit mittlerweile 10 Jahren lebt Sascha nun schon in Schweden und auf Åland und hat seit Anfang des Jahres sein eigenes Fotostudio in der Hauptstadt Mariehamn.

Einen Einblick in seine Arbeit und Fotografien gibt Sascha auf seiner Website.

Eine Veranstaltung des DFG-gefördeten IRTG Baltic Peripeties in Kooperation mit dem Nordischen Klang , dem Finnland-Institut in Deutschland und Åland 100