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Romantisch-Schwedisch / Schwedisch- Romantisch

Dienstag, 8.5., 14:00-15:00,  Caspar-David-Friedrich-Zentrum, 3,5 €

Schwedisch-Kurs

Ein kleiner Schwedisch-Kurs für Caspar David Friedrich-Fans und die, die es werden wollen!  Auf einem Rundgang durch das CDF-Zentrum werden Begriffe wie Friedrich-Blick, Zwielicht, Ruine, alte Eiche, Seelenlandschaft und Landschaftsmaler ins Schwedische übersetzt und erläutert.
(Illustration: ©  Caspar-David-Friedrich-Gesellschaft e. V.)

Eine Veranstaltung des Caspar-David-Friedrich-Zentrums

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Märchenhaftes aus Schweden

Samstag, 5.5., 14:00-16:00, Caspar-David-Friedrich-Zentrum, 3,5 € zuzüglich Materialkosten

Druckworkshop zur und Rundgang durch die Ausstellung von Helmtrud Nyström

Helmtrud Nyström verarbeitet in ihren Grafiken Motive aus Märchen und Sagen aus Schweden und Norddeutschland. Diese und eigene Motive sollen nach einem Rundgang durch die Ausstellung in farbigen Papier- und Textildrucken festgehalten werden. Als kulinarische Ergänzung gibt es Chokladbollar und Kaffeevariationen.  (Waldmädchen, 2017, © Helmtrud Nyström)

Eine Veranstaltung des Caspar-David-Friedrich-Zentrums

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Ausstellung Helmtrud Nyström

24.3. -10.6., Caspar-David-Friedrich-Zentrum, Hauspreise

Malerei und Grafik

Seit 55 Jahren lebt die in Hannover geborene Künstlerin bereits in Schweden und hat dadurch eine enge Verbundenheit zu beiden Ländern und Kulturkreisen. Im Vordergrund steht in ihren Arbeiten das Verhältnis von Mensch und Natur, das von Einklang bis Entfremdung reichen kann.
Die Eröffnung der Ausstellung beginnt am 24.3 um 14:00.(Waldmädchen, 2017, © Helmtrud Nyström)

Eine Ausstellung des Caspar-David-Friedrich-Zentrums

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Kihnu Poesie


Donnerstag, 19.4., 18:00, Rathausgalerie, Ausstellungseröffnung (bis 22.6.)

Fotografien von Birgit Püve

Die kleine Insel Kihnu, die baltische Antwort auf Hiddensee, ist Estlands siebtgrößte Insel, auf der gut 700 Einwohner leben. Mit ihren bis heute gelebten Traditionen ist Kihnu nicht nur in Estland einmalig: Der Kulturraum der Insel steht seit 2003 auf der Liste des mündlichen und immateriellen Kulturerbes der UNESCO. Ein Grund dafür sind die Trachten, Tücher und Schürzen aus farbenfrohem Baumwoll- bzw. Kattunstoff, die die Insulaner seit dem 19. Jahrhundert tragen.
Birgit Püves Fotoserie „Kihnu Poesie“ beobachtet diese Textilien, die auf Kihnu verwendet werden. Sie sind oft Teil einer kostbaren Mitgift und werden in Truhen aufbewahrt: je mehr, desto prächtiger. Die in den Fotos abgebildeten Stoffe stammen aus dem Privatbesitz der Frauen von Kihnu sowie aus dem Archiv des Inselmuseums. Sie werden nicht nur wegen ihrer Schönheit verwendet: Die unterschiedlichen Farben haben sehr klare Bedeutungen. Rosa und Rot symbolisieren freudige Ereignisse. Blau, Schwarz und Grün zeugen von Sorgen und Kummer. Auch sieht man bei älteren Menschen im Alltag keine grellroten Farben.
Neben dieser Textilthematik stellt die Fotografin zwei Hauptlinien des Lebens auf Kihnu nebeneinander: den Menschen (Hüter der Traditionen, Handarbeit) und die Natur (das Umfeld, in das sich die Traditionen einbetten, ebenso der Lebensraum). Auch Kinder und Männer sind in dieser Serie mit den Baumwollstoffen im Hintergrund verewigt worden. Da sie ebenso in derselben Traditionen leben, so sind sie sowohl direkt als auch symbolisch „vor dem Hintergrund der Stoffe“ zu sehen. Bekanntlich waren gerade auch die Seemänner aus Kihnu diejenigen, die im 19. Jahrhundert die ersten Stoffe aus fernen Ländern auf die Insel brachten.
Birgit Püve (*1978) stammt aus der Kleinstadt Elva in der Nähe von Tartu. Sie lebt und arbeitet als Fotografin in Tallinn. Ihre Arbeiten wurden auf Personalausstellungen in Estland, Deutschland, England, Russland und Polen sowie auf Gruppenausstellungen in den USA, Frankreich, Lettland u. a. gezeigt (www.birgitpuve.com).

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Nordoststreifen: The Square

Donnerstag 3.5., 21:00, Pommersches Landesmuseum, 3,5 €

Regie: Ruben Östlund (S/D/F/DK 2017)

Christian ist der smarte Kurator eines großen Museums in Stockholm. Er bereitet gerade eine neue Ausstellung vor. Das zentrale Exponat heißt „The Square“ (der Platz) – das in den Boden eingelassene graue Quadrat symbolisiert eine moralische Schutzzone in der Gesellschaft. Doch sobald Christian sich aus seiner Museumsblase ins echte Leben wagt, überfällt ihn schlichte Panik.
Passend zum Veranstaltungsort gewählt, wirkt diese vordergründige Satire auf die Kunstwelt, wie ein Museum: Man schlendert von einer Szene zur nächsten und erlebt, wie Kulturmenschen versuchen, mit ihresgleichen und mit dem Publikum zu interagieren, was beides jedoch grandios schief geht.
Ruben Östlund erhielt für seine Regie in diesen Film die Goldene Palme des Filmfestivals in Cannes, und das obwohl es komische Filme für gewöhnlich schwer haben. Zusätzlich räumte die in der Kunstszene spielende Satire insgesamt sechs Trophäen bei den Verleihungen des Europäischen Filmpreises in Berlin ab, und ist auch für den der Oscar (Bester fremdsprachiger Film) nominiert.   122 Min., dt. Fassung
(Foto: Alamode Film)

Eine Veranstaltung des Pommerschen Landesmuseum

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