Der Rausch – Spielfilm von Thomas Vinterberg (DK/S/NL 2020)

Foto: Henrik Ohsten

SO 29.8., 17:00 & MO 30.8., 17:00 & 20:00, CineStar, Hauspreise

Das dänische Dream-Team endlich wieder vereint: In der berührenden Tragikomödie “Der Rausch” um einen hochprozentigen Selbstversuch lässt Regisseur Thomas Vinterberg (Das Fest, Die Jagd) seinen Ausnahmestar Mads Mikkelsen in der Hauptrolle auf der Suche nach Erfüllung und Lebensfreude zu berauschter Höchstform auflaufen. Der vielfach prämierte Film gehörte nicht nur zur offiziellen Auswahl der Filmfestspiele von Cannes, Toronto und San Sebastián, sondern wurde auch zum Besten europäischen Film des Jahres 2020 gekürt, gewann den Oscar® 2021 als Bester internationaler Film und war 2020 die meistgesehene Produktion in Dänemark.

Es geht um Martin, der früher Lehrer aus Leidenschaft war– heute sind nicht nur die Schüler von seinem fehlenden Enthusiasmus gelangweilt, auch in Martins Ehe ist die Luft raus. Seinen drei Freunden, die am selben Gymnasium unterrichten, geht es nicht viel besser. Bei einer angeheiterten Geburtstagsrunde diskutieren sie die Theorie eines norwegischen Psychologen, nach der ein Mensch nur mit einem erhöhten Alkoholgehalt im Blut zu Bestleistungen fähig ist. Solch eine gewagte These muss überprüft werden. Die vier beschließen den Selbsttest zu machen und während der Arbeit einen konstanten Pegel von 0,5 Promille zu halten. Soll nicht sogar Churchill den Zweiten Weltkrieg in einem Alkoholrausch gewonnen haben? Mit neuem Antrieb stürzen sie sich in ihr geheimes Experiment. Die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten…

Pressestimmen:

[Mads Mikkelsens] Darstellung allein schon macht den Film zu einem bereichernden Geschenk.
DIE ZEIT

Komplexe wie faszinierende Studie darüber, wie Alkoholkonsum die Probleme unserer Gesellschaft widerspiegelt.
PROGRAMMKINO

[…] Vinterberg hat schon mehrfach bewiesen, wie man hochkomplexe moralische Zusammenhänge um den Faktor Mensch ergänzen und dadurch jedwede emotionalen Grenzen ausloten kann. In „Der Rausch“ ist ihm das erneut gelungen.
WESSELS FILMKRITIK

Foto: Henrik Ohsten