Der 22. Nordische Klang wird voraussichtlich vom 3. bis 11. Mai 2013 (Kernzeit) stattfinden.
Herzlichen Dank an alle die beim Nordischen Klang 2012 dabei waren!
Klingt Wirtschaft in Skandinavien anders?
Donnerstag 10.5., 15:30-17:00, Rechts-und Staatswissenschaftlichen Fakultät in der Friedrich-Löffler-Straße 70
Eintritt frei!
Seminar: Klingt Wirtschaft in Skandinavien anders?
Nach einer erfolgreichen Auftaktveranstaltung im letzten Jahr möchte das Technologiezentrum Vorpommern (TZV) auch am diesjährigen Nordischen Klang als Wirtschaftseinrichtung teilnehmen und zu einer entsprechenden Vortragsreihe einladen.
Unternehmer oder junge Akademiker, die schon einmal darüber nachgedacht haben, in Skandinavien einen neuen Absatzmarkt bzw. Arbeitsmarkt zu finden oder sich als Unternehmen erfolgreich zu etablieren, sind auf dieser Veranstaltung genau richtig. Die Referenten geben einen Überblick zum wirtschaftlichen Potential unserer nordischen Nachbarn und berichten über eigene Erfahrungen. Was ist zu beachten für einen erfolgreichen Start und welche Barrieren müssen überwunden werden?
Aufgrund der positiven Resonanz 2011 freut sich das TZV auch dieses Mal wieder beim Nordischen Klang dabei sein zu dürfen.
Dänische Kurzfilmnacht

Sonntag, 13.5., und Montag, 14.5., jeweils 17:15 und 20:30, CineStar
Eintritt: 5
Zum zweiten Mal ist die Greifswalder Kurzfilmnacht-Initiative kufina Teil des Nordischen Klangs. Wieder steht das Schirmherrenland im Zentrum. Filmemacher aus ganz Dänemark und Grönland schickten ihre Streifen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. 13 der 17 Kurzfilme stammen dabei von Dänemarks führender Animationsschule, dem Animation Workshop in Viborg.
Die zwischen 3 und 16 Minuten langen Arbeiten variieren in Form und Inhalt wie Tag und Nacht. Einige haben Preise gewonnen; andere haben Deutschlandpremiere.
Und dies sind die ausgewählten Filme und ihre Macher:
Hum · Søren Bendt Pedersen · 2007
Office Noise · Tod Polson, Karsten Madsen, Torben Søttrup · 2008
Katrine · Malik Thomas Spang Bruun · 2009
Dinorider · Peter Lopes Andersson · 2009
Hearts and minds · Jakob Rasmussen · 2008
Salma · Martín Sand Vallespir · 2009
Allez · Oliver Tonning · 2012
Load · David René Christensen · 2012
Bertram · Lára Gardarsdóttir, Michael H. Mauritzen, Karen R. Johansson · 2008
Project Alpha · Nicolai Slothuus, Matthías Æ. Bjarnasson, Christian Munk Sørensen · 2009
Roadkill · Randy Lillegaard Larsen, Caroline Henriques-Nielsen, Thomas Sørensen, Line Windfeldt Pind, Mads Herman Johansen · 2008
Elk Hair Caddis · Alice Holme, Peter Smith, Anders Brogaard, Magnus Møller · 2009
Vegeterrible · Henrik Sønniksen, Benjamin Nielsen · 2009
Born Again · Henrik Bjerregaard Clausen · 2010
The Saga of Biôrn · Frederik Valentin Bjerre-Poulsen, Daniel Dion Christensen, Jonas Doctor, Jonas Georgakakis, Jesper Aagaard Jensen, Benjamin Juel Kousholt, Mads Lundgård, Steffen Lyhne, Pernille Ørum-Nielsen · 2011
Kærlighedsdigt (Love poem) · Andreas Grønnegaard Møller · 2012
Out of a Forest · Tobias Gundorff Boesen · 2009
Daniel Herskedal/Marius Neset Chorprojekt (N/D)

Montag, 7.5., 20:00, Jacobikirche
Nordische Konzertnacht mit Daniel Herskedal/Marius Neset Chorprojekt und dem Universitätsorchester Greifswald
Eintritt: 10/6
Daniel Herskedal, Tuba
Marius Neset, Saxophon
Chorsänger aus Greifswald
Mit ihrem Album „Neck of the Woods“, dessen Veröffentlichung für den September 2012 geplant ist, werden Daniel Herskedal und Marius Neset neue Maßstäbe in Sachen Jazz setzen. Das Tuba/Saxophon-Duo lässt Klassik, nordische Folklore und Jazz verschmelzen, wobei eine kraftvolle und zugleich stimmungsvolle Einheit entsteht. Davon konnten sich schon die Besucher des Norwegischen Tubatitanen-Abends beim Nordischen Klang 2011 überzeugen. Damals schlugen die beiden Musiker vor, mit Greifswalder Sängern ein Programm
einzustudieren, ganz ähnlich wie es auf „Neck of the Woods“ mit ihnen zusammen mit den schwedischen Svanholm Singers zu hören ist. 15
gute Greifswalder Männerstimmen sind jetzt eingeladen, einen Klangteppich für die beiden Bläser auszurollen.
Der Norweger Marius Neset ist dem internationalen Jazzpublikum bereits als Saxophonist der Band JazzKamikaze ein Begriff. Jetzt startet er aber auch mit seiner neuen Band „Golden Xplosion“ voll durch. Mit seinem gleichnamigen Album beweist er sich als Kritikerliebling. Die große Tageszeitung Dagbladet aus Oslo nennt ihn sogar „den größten norwegischen Saxophonisten seit Jan Garbarek“. Zuletzt tourte der gerade einmal 26-jährige Neset mit seiner Band durch England und Norwegen.
Auch Daniel Herskedal hat sich bereits außerhalb seiner Heimat Norwegen einen Namen gemacht und gilt als einer der besten Tuba-Jazzer des Landes. In seinem ersten eigenen Album „City Stories“ schildert er mit seinem Instrument Eindrücke von acht Städten überall auf dem Erdball. Zwar ist die Tuba gewichtmäßig und spieltechnisch „schwer“; doch mit Herskedal bedient sie ein wahrer Meister der Schwerelosigkeit.
UniversitätsOrchester Greifswald

Montag, 7.5., 20:00, Jacobikirche
Nordische Konzertnacht mit Daniel Herskedal/Marius Neset Chorprojekt und dem UniversitätsOrchester Greifswald
Eintritt: 10/6
Unter der Leitung von UMD Harald Braun
Werke von Kuhlau und Lumbye
Sogar das UniversitätsOrchester wurde vom Olsenbande-Fieber angesteckt! Unter der Leitung von UMD Harald Braun spielt es die Ouvertüre zum Singspiel „Elverhøj“ (deutsch: „Elfenhügel“) des Deutschdänen Friedrich Kuhlau. Das 1828 komponierte Werk ist legendär in den Film „Die Olsenbande sieht rot“ integriert: Ausgeklügelt sprengen sich die Gauner anhand der Partitur durch das Königliche Theater, um den brausenden Schluss der Ouvertüre für ihren Diebstahl zu nutzen. Hier erklingt nämlich die Königshymne, bei der sich alle zu Ehren des Monarchen erheben müssen. Die Hymne ist tatsächlich bis heute die offizielle Melodie des dänischen Königshauses.
Auch das weitere Programm ist dänisch mit Werken von Hans Christian Lumbye. Zahlreiche populäre Kompositionen (über 700 Märsche, Polkas und Galopps) bestimmen sein OEuvre. Die bei uns bekannteste ist der Champagner-Galopp, ein wahrer Wunschkonzert-Klassiker. In diesem schwungvollen Tanz knallt tatsächlich ein paar Mal der Champagner-Korken. Derlei Effekte sowie die flotten Tempi seiner Stücke machten Lumbye seinerzeit zum Meister der Unterhaltungsmusik, zum Johann Strauß des Nordens. Den perfekten Ort dafür bot der Kopenhagener Vergnügungspark Tivoli, dessen Konzertsaal er mit seinem Orchester vom Eröffnungsjahr 1843 an bespielte. Seinen Kompositionsstil schaute Lumbye sich zwar von den Wiener Kollegen ab, doch manchmal komponierte er sogar lyrischer und frischer als die großen Vorbilder. Auch in seinen großorchestralen Werken und Phantasien ist sein leichter, heller Ensembleklang unüberhörbar.


