AKADEMISCHES ORCHESTER MALMÖ & UNIVERSITÄTSSINFONIEORCHESTER GREIFSWALD

Julkonsertmed Malmš akademiska kšr och orkester i St.  Johanneskyrkan.

Sonntag, 10.5., 17:00, Jacobikirche; Eintritt: 10/6

Gut 90 Musiker werden in der Jakobikirche zusammen spielen, wenn das Greifswalder Universitätssinfonieorchester unter Leitung von UMD Harald Braun mit Malmös Akademiska Orkester, dirigiert von Daniel Hansson, eingemeinsames Konzert gibt.

Das Programm ist international breit gefächert. Es beginnt mit Giacomo Rossinis Ouvertüre zur Oper „Die diebische Elster“. Nach diesenbeschwingten italienischen Klängen folgt mit Johann Severin Svendsens Romanzefür Violine und Orchester in G-Dur das international beliebteste Werk des nebenGrieg wohl bekanntesten norwegischen Komponisten der Romantik. Nordisch geht es weiter: Aus seinem Heimatland Schweden wird Malmös Akademiska Orkester einphilharmonisches Werk nach Greifswald mitbringen. Welches, das stand bei Drucklegungdes Programmheftes noch nicht fest. Beide Orchester werden sich vereinen, ummit Johannes Brahms 3. Sinfonie in F-Dur ein Hauptwerk des norddeutschen Klassikers aufzuführen. Nach einer Begegnung in Malmö, der letzten Herbst einKonzert im Greifswalder Dom folgte, setzen die Orchester ihre Zusammenarbeit im Rahmens des Nordischen Klangs fort. Malmös Akademiska Orkester ist das sinfonische Ensemble der Högskola Malmö/Malmö University, einer Partneruniversität der Greifswalder Alma Mater. Sie existiert seit 1998 und hat 25000 Studierende.

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Kinderbuchlesung: Der Mann, der Kinder hasste (IS)

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Donnerstag, 7.5., 9:00 & 11:00, Stadtbibliothek

Der Mann, der Kinder hasste ist eine spannende Gruselgeschichte für Kinder, wurde im Herbst 2014 veröffentlicht und erntete sofort durchgehend gute Kritiken in allen großen Printmedien Islands. Kürzlich wurde sie sowohl für den Isländischen Literaturpreis, als auch am 1.4.2015 für den Literaturpreis des Nordischen Rats jeweils in der Kategorie „Bestes Kinderbücher“ nominiert.

Der polnisch-portugiesisch-stämmige Sylvek lebt bei seiner Oma, die sich andauernd darüber beschwert, dass in Reykjavík nie irgendetwas passiert – nichts im Vergleich zum Leben in Barcelona, wo sie vorher gelebt hatten. Aber mit der Ruhe ist es schnell vorbei.
Mitten den hellen Sommernächten ereignet sich eine Mordserie, der mehrere kleine Jungen aus der Nachbarschaft zum Opfer fallen. Kurz zuvor war ein mysteriöser Mieter mit einem hässlichen Hund in das Haus eingezogen, in dem auch Sylvek und seine Oma wohnen. Der Mann ist groß, trägt immer schwarze Kleidung und verkündet, dass er Kinder zu tiefst verabscheut.

Þórarinn Leifsson, auch bekannt unter seinem Spitznamen Tóti, ist Jahrgang 1966. Durch seine Bücher, die er auch immer selber illustriert, ist er nicht nur in seinem Heimatland eine feste Größe, sondern auch in allen anderen nordischen Ländern. Die Rechte an seiner Geschichte, die er auch beim Nordischen Klang vorstellen wird, hat sich bereits eine Produktionsfirma gesichert.

Homepage: Thórarinn Leifsson

Homepage: Literaturpreis Nordischer Rat

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Mademoiselle Karen (DK)

mademoisellekaren_band_photo Tom Kurek, Tomirri Photography © Tom Kurek

Freitag, 8.5., 19:30, Theater; Eintritt: 12/8

Mademoiselle Karen singt einen witzigen Cabaret Pop, der vom französischen Chanson inspiriert ist, und sich von vielen anderen Stilen aufmischen lässt: Sei es melancholische Electronica, verrückte Rap-Tiraden, 1950er Doo Wop, Rock, Opernarien und schöne traurige Melodien. Auf der Bühne verwandelt sich die dänische Multiinstrumentalistin, Songkomponistin und Sängerin Karen Duelund Guastavino in eleganter Garderobe in das charmante, zuversichtliche, Schnuten ziehende, polyglotte Stehauf-Weibchen Mademoiselle Karen. Ihre gescheiten Songtexte auf Französisch, Dänisch, Polnisch und Englisch haben Tiefe, Herz und Humor und verbinden Sprachwitz mit immer wieder anderen melodischen Ideen.

Wie die Mitmusiker in ihrer Band, alles ausgesprochene Livemusikanten, ist sie durch ihr Mitwirken in der Band Czesław Spiéwa in Polen sehr bekannt und beliebt geworden und spricht ein Publikum aller Altersgruppen an. Das konnte der Nordische Klang bereits 2012 erleben, als Mademoiselle Karen im Kulturzentrum St. Spiritus ein umjubeltes Konzert gab. In diesem Jahr wird sie ihr neues Album „Comme les garçons“ vorstellen. Die Presse schriebbei ihrem letzten Konzert in Deutschland: „Höhepunkt des Abends war aber der mitreißende Auftritt von ‚Mademoiselle Karen’. Mit Charme und Stimmgewalt überzeugte Sängerin Karen Duelund Guastavino gemeinsam mit ihren beiden Mitmusikern. Sie präsentierten französischen Avantgarde-Pop mit polnischen Einflüssen. Gekonnt verschmolzen dabei die Grenzen zwischem traditionellem Chanson und elektronischen, experimentellen modernen Elementen – eine eigenständige und einzigartige Mischung.“ (Stormaner Tageblatt 2014)

Kino auf Segeln: HÖHERE GEWALT (S 2014)

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Samstag, 9.5., 21:00, Museumswerft; Eintritt: 4/3,50

Eine schwedische Familie macht Skiurlaub in den französischen Alpen. Beim Essen in einem Restaurant mit Panorama-Blick kommt es dann zur familiären Katastrophe: Als eine Lawine den Berg hinabstürzt und die Aussichts-Terrasse des Restaurants unter sich zu begraben droht, ergreifen die Gäste samt Familienvater Tomas (Johannes Bah Kuhnke) kopf- und rücksichtslos die Flucht – während allein Mutter Ebba (Lisa Loven Kongsli) die Kinder zu beschützen versucht und sich von ihrem Gatten im Stich gelassen fühlt. Zwar geht alles glimpflich aus und die Lawine rauscht vorbei, aber das Familiengefüge ist dennoch in seinem Kern erschüttert. Besonders der Status von Tomas wird in Frage gestellt, wobei sich jedoch auch die Freunde der Familie nach und nach selbst fragen: Was hätte ich getan?

„Brillant und bitterböse … Östlund gelingt es, Humor und feine Beobachtungen mit in diese Thematik einfließen zu lassen, die dem Film aller Rigorosität zum Trotz eine große Wärme und Sensibilität verleihen.“ Kino-zeit.de

Das KinoAufSegeln zeigt in loser Reihenfolge besondere Filme vor wunderbarer Open-Air-Kulisse – direkt auf dem Gelände der Greifswalder Museumswerft und, wenn das Wetter passt, auf den Großsegeln traditioneller Schiffe. Bei allen Veranstaltungen gilt: warm anziehen!

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Ein norwegischer Maler – Edvard Munch: Kurzfilme aus Norwegen und Lesung mit Tanja Langer „Der Maler Munch“

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Dienstag, 5.5., 18:00, Caspar David Friedrich-Zentrum; Eintritt: 5/3,50

Edvard Munch (1863-1944) wurde in der kleinen norwegischen Gemeinde Løten, nahe unserer Partnerstadt Hamar, geboren. Die Hansestadt Greifswald bereitet gemeinsam mit Hamar und Løten eine Zusammenarbeit zu ihren beiden bedeutenden Söhnen und weltweit bekannten Malern Caspar David Friedrich und Edvard Munch vor.

Eine erste Gelegenheit zu einer Begegnung mit dem Künstler Edvard Munch bieten die Animationsfilme norwegischer Schüler zu Bildern Munchs, wie „Der Schrei“, „Vampir“ und „Mädchen auf der Brücke“. Es ist ein buntes Tohuwabohu aus Knethaien, Werwölfen und Außerirdischen auf einer Cocktailparty, die die Protagonisten in den Neuinterpretationen der Kinder spielen.

Die anschließende Lesung mit der Berliner Autorin Tanja Langer aus ihrem Buch „Der Maler Munch“ gibt einen intimen Einblick in das ruhelose Leben Munchs und sensible Einsicht in sein künstlerisches Schaffen: „Und er tanzt die Farbe auf die Leinwand, tanzt in offenem Hemd und hochgekrempelter Hose, barfuß. Und die Farbe gehorcht ihm, indem er ihr gehorcht, indem er sich ihr überlässt wie keiner einzigen Geliebten.“

Eine Veranstaltung des Caspar David Friedrich-Zentrums in Zusammenarbeit mit dem Nordischen Klang

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