Herzlich willkommen zum Nordischen Klang 2019

Vom 3. bis zum 12. Mai 2019 geht das Greifswalder Nordeuropa-Festival über die Bühnen der charmanten Universitäts- und Hansestadt. Diesmal feiern wir die 28. Ausgabe! Die Schirmherrschaft hat die isländische Premierministerin Katrín Jakobsdóttir gemeinsam mit der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommen Manuela Schwesig übernommen.
Hier geht es zum http://www.nordischerklang.de/apa-style-references/!

Swingin Bow-ties

SA 11.5., 15:00, St. Spiritus, Familiennachmittag mit Rolf Roy’s, Theater Randfigur und Swingin Bow-ties, Eintritt 5/3 €

Das Klarinetten-Ensemble nennt sich Swingin Bow-ties und besteht aus Schülern der Musikschule in Munkedal, dessen Leiter Hans Hede ist. Das Quartett wird den Familiennachmittag mit einer flotten Mischung aus Jazz, Pop und Klassik unterstützen und aufmischen. 

Der Vorverkauf hat begonnen!

– Es folgt eine praktische Anleitung –
 
Schritt 1: Das Programm studieren. Neben anschaulichen Texten zu den Künstler gibt’s auch was auf die Ohren. 
 
Schritt 2: Auswählen der Veranstaltung und kaufen der Karten.
Ab sofort können Tickets zu den Veranstaltungen über MV-Ticket online und direkt bei der Greifswald-Information gekauft werden.
 
Neu in diesem Jahr ist die KlangKarte, die in limitierter Form vorliegt. Sie lohnt sich schon ab dem Besuch von zwei Veranstaltungen. Die KlangKarte kann für 25€ bzw. für 10€ (Studierende) erworben werden.
Weitere Informationen gibt es hier.
 
 
Schritt 3: Zur Veranstaltung gehen und sich erfreuen! 
 
Wir freuen uns auf euch!

 

Neue Nordische Novellen – Autorenlesung mit Árný Stella


FR 10.5., 17:00, Koeppenhaus, Eintritt frei

Nordisch, frisch und fesselnd – das sind die Neuen Nordischen Novellen! Zum siebten Mal wird das Übersetzungsprojekt von Greifswalder Studierenden gestaltet. Noch vor der Veröffentlichung wird es exklusiv eine Lesung mit Originalen, sowie ersten Übersetzungen von Texten der jungen Autorin Árný Stella Gunnarsdóttir, geben. Bereits 2012 veröffentlichte sie in einem Kurzgeschichtenband des isländischen Schriftstellerverbandes Rithringur zwei Kurzgeschichten. Seit über zehn Jahren führt sie außerdem einen Blog mit persönlichen Erlebnissen und Gedanken, Kurzgeschichten und Gedichten in isländischer und englischer Sprache.

Das schreibt Árný Stella über sich:

„Ich heiße Árný Stella Gunnarsdóttir, d.h., ich führe neben meinem Doppelnamen auch einen Vatersnamen, der vom Vornamen meines Vaters – Gunnar – abgeleitet und kein Familienname ist.
Ich habe mich schon immer für Märchen und Sagen und den Zauber der Sprache interessiert, und so habe ich bereits als kleines Mädchen Verse gereimt und mir Geschichten ausgedacht; meinen ersten Roman habe ich mit elf Jahren geschrieben. Er ist noch unveröffentlicht – mittlerweile überarbeite ich ihn zum fünften Mal. Im vergangenen Jahr wurden einige meiner Texte, die in meiner Schulzeit am Gymnasium entstanden waren, für die Neuen Nordischen Novellen übersetzt. In ihnen hatte ich mich mit Leben und Tod auseinandergesetzt – vor allem mit dem Tod meiner Oma Stella. Um meine Fähigkeiten und Fertigkeiten im literarischen Schreiben zu erweitern, absolviere ich zur Zeit an der Universität Islands ein Studium der Übersetzungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Deutsch.“

Partnerstädtekonzert Greifswald und Lund – Lunds Bläserquintett & Greifswalder Musikschullehrer-Ensemble


SO 5.5., 15:30, Pommersches Landesmuseum, Eintritt 10/6 €/5€ KlangKarte

Zehn Musikerinnen und Musikern aus den Musikschulen der Partnerstädte Lund und Greifswald gestalten beim Nordischen Klang 2019 ein Kammermusik-Konzert im Pommerschen Landesmuseum. Die fünf Vertreter der Kulturschule Lund werden als Hauptakt mit einem klassischen Holzbläserquintett des deutschen Komponisten Franz Danzi brillieren. Aber auch der schwedische Komponist Arne Müntzing wird mit einem Divertimento für Horn und Klavier zu Gehör gebracht. Der Hornist, Joakim Casagrande, ist kein Unbekannter für den Nordischen Klang, von daher ist es nicht verwunderlich, dass er sich mit Alexander Girod einen Klavierbegleiter der Greifswald Musikschule gesucht hat.
Mit Erland von Koch wird ein weiter Komponist aus Stockholm vertreten sein. Christophe Liabäck (Klarinette) und Anja Liabäck (Querflöte) führen einen „Dialog“ zwischen Klarinette und Flöte. Hanna Lövgren (Oboe) und Lars Härstedt (Fagott) komplettieren das schwedische Ensemble.
Von Greifswalder Seite wird ebenfalls auf Kammermusik gesetzt. Hier steht ein Werk von Peter Przystaniak im Vordergrund, das der deutsche Komponist der Klarinettistin Irith Gabriely gewidmet hat, die insbesondere durch ihre Klezmer-Interpretationen bekannt geworden ist. Die hier aufgeführte Version ist um zwei Instrumente erweitert worden. So werden Angelica Butnaru (Violine), Carsten Witt (Klarinette), Marcello Cassese (Violoncello) und Alexander Girod (Klavier) das 5-sätzige Werk, eine vielfarbige und kontrastreiche Komposition, die eine Brücke schlägt zwischen klassischer Musik und populären Stilrichtungen, vom Klezmer über Jazz-Harmonien und lateinamerikanische Rhythmen bis hin zu Filmmusik und Gospelklängen mit viel Schwung präsentieren.
Einige Programmpunkte bleiben noch Überaschungen bis zum Konzert. Derzeit wird noch an einem weiteren gemeinsamen Repertoire gearbeitet, das dann erstmals im Programm am 5. Mai erklingen wird.

Podiumsdiskussion: Der Norden zwischen Ost und West. Außenbeziehungen der nordischen Länder

Do 9.5., 18:00, Alfried Krupp Wissenschaftskolleg

Im Rahmen der Podiumsdiskussion werden Cordelia Heß und Jochen Müller 
gemeinsam mit den Gästen Eva Hlynsdóttir (Universität Island), Frank 
Rossavik (Aftenposten, Norwegen) und Tobias Etzold (Forum 
Nordeuropäische Politik e.V., Berlin) verschiedenen Fragen zur Außen-, Sicherheits- und Europapolitik der nordischen Länder nachgehen. Das 
schließt einen historischen Abriss der Entwicklungen nach dem Zweiten 
Weltkrieg ebenso ein, wie die Darstellung der öffentlichen Meinung und 
der Motivationen der Regierenden. Spannende Fragen ergeben sich dabei 
bereits aus der Unterschiedlichkeit der Länder. So sind Dänemark, 
Finnland, Island, Norwegen und Schweden auf sehr unterschiedliche Weise 
in NATO und Europäische Union eingebunden. Auch aktuelle Entwicklungen, 
etwa was das Verhältnis zu Russland oder die Kooperation im Ostseeraum 
angeht, werden thematisiert.