D’Sound

© Kristian Dale

SA 7.5., 19:00, Innenhof der Universität, Scandinavian Stars mit D’Sound und Isabel Sörling
Eintritt: 18/12, mit Klangkarte 5

In diesem Jahr feiert die norwegische Neosoul-Band das 25-jährige Jubiläum ihres Debutalbums „Spice of Life“. Dieses war nicht nur ein Meilenstein für den norwegischen R&B, sondern auch der Beginn einer langen und erfolgreichen Karriere im In- und Ausland. D’Sounds aktuelles Album „25“ ist das neunte in der Reihe und enthält acht neukomponierte Songs, die in Zusammenarbeit mit norwegischen und internationalen Musikschaffenden entstanden sind. Mit dabei sind wirklich große Namen: Soulqueen Macy Gray, Funkmusiker und -sänger Cory Henry, die R&B-Künstlerin Shontelle aus Barbados und die philippinische Sängerin Armi Millare. Neben diesen Album-Songs spielen D’Sound in Greifswald in fünfköpfiger Besetzung die größten Hits ihrer Laufbahn!

BANDGESCHICHTE

Als die drei Songwriter und Musiker Kim Ofstad (Schlagzeug), Jonny Sjo (Bass) und Simone Eriksrud (Gesang) 1993 in einem Keller der Akersgata in Oslo mit dem Proben begannen, war das die Geburtsstunde von D’Sound. Der Sound der Band, ein Mix aus Acid Jazz, Soul, R&B, Funk, Pop und Drum ’n’ Bass, war so ziemlich das unnorwegischste im damaligen Pop. Vielmehr ließ ihr Klangbild an britische Acts wie Shakatak, Sade, Matt Bianco etc. denken. D’Sound hatten 1996 ihr Debut mit der Single „Real Name“. Sie wurde die meistgespielte Single des Jahres im norwegischen Radio. Nach dem Albumdebut 1997 „Spice of Life“ begann D’Sound auch Aufmerksamkeit außerhalb von Norwegen zu erlangen. Die Band war in Deutschland mit Roachford auf Tournee, hatte ein ausverkauftes Konzert im Jazz Café in London und in Clubs in Schweden und Dänemark. Als D’Sound in Verbindung mit dem Albumrelease auf Promotour in Japan war, wurden sie die erste internationale Band, die live auf MTV Japan auftrat.

Der Nachfolger „Beauty is a Blessing” kam 1998, wobei der Einschlag von Drum ‘n‘ Bass und Modern Soul noch stärker wurde als beim Debut. Das Album wurde ein großer Erfolg, debütierte auf dem ersten Platz in den norwegischen Album-Charts und brachte 1998 den norwegischen Musikpreis „Spellemannprisen“ in der Kategorie „Norwegische Popgruppe des Jahres“ ein.

2004 und 2005 war D’Sound mit sowohl mit Incognito als auch den Brand New Heavies in Europa auf Tournee. Mit den Jahren wurden auch die drei D’Sound-Mitglieder international anerkannte Musikproduzenten, Songwriter und Musiker für andere Musikschaffende. Kim und Jonny produzierten Madcons europäische Megahits „Beggin‘“ (255 Mio. Aufrufe auf Spotify) und „Glow“, haben an Titeln mit u.a. Akon, Jason Derulo und CeeLo Green mitgewirkt und Simone war u.a. am großen Hit „Ambitions“ von Donkeyboy/Joe McElderry und an Bjørn Johan Muris „Yes Man“ beteiligt.

1997 entschied sich Simone, die Musikbranche komplett zu verlassen, um sich in erster Linie ihrer Familie zu widmen. Ihre Nachfolgerin als Frontfrau wurde die Sängerin und Songwriterin Mirjam Omdal. Jonny hatte sie bei den Sendungen von „The Voice“ in Norwegen kennengelernt und sie fanden schnell eine gemeinsame musikalische Sprache. „Es war wichtig, wieder eine gute Songwriterin ins Boot zu holen, die ein starkes Charisma ausstrahlt und es auch gewohnt ist, auf der Bühne zu stehen. Mirjam bringt all das mit und hat zusätzlich eine wahnsinnig coole Stimme.“